In der Dickenson Bay auf Antigua sind wir auf der Suche nach einem Restaurant zum Mittagessen.
Wir treffen Elvis, der Mann für alle Fälle. So landen wir bei Tony's Barbeque. Es gibt Barbeque Chicken nur mit Rice, Spicy Baked Chicken nur mit Fries. Wir wollen aber Barbeque Chicken mit Fries und Spicy Chicken mit Rice, ganz einfach sollte man meinen. Die Sonderbestellung dauert aber seine karibische Zeit. Spicy ist letztendlich dann das Barbeque Chicken.
Jet-ski und "was zu rauchen" von Elvis lassen wir aus.
Am 08.02. starten wir gegen 10 Uhr die Überfahrt nach Barbuda. Die Segel sind rasch gesetzt, mit 7,5 knts beinahe aufs Riff gesetzt. Ein schneller Aufschiesser verhindert das Desaster.
Hart am Wind bei 30 knts Wind und 3,5 Meter hohen Wellen sind wir auf Nordkurs.
Für die neue Crew ein anspruchsvoller Einstieg. Edith wählt die schattige Luvseite, Franz das überspülte Vorschiff, Luis, geübt, die Pütz. Hoffentlich gibts 'ne Belohnung !
Und sie kommt ! Wir erreichen den rosa Strand in der Cocoa-Bay am frühen Nachmittag.
Kilometerlanger, weiss-rosa, einsamer Puderstrand mit türkisem Wasser !
Am nächsten Morgen emsige Betriebsamkeit: Das Deck wird geschrubbt und alle Bilgen leer geschöpft.
Heute ist Ausklarierungstag. Der Security-Man im Häuschen am Graspisten-Flugplatz bietet die Vermittlung für die Hin- und Rückfahrt mit dem Taxi in das einzige Dorf für 80 US-Dollar an.
Wir gehen lieber zu Fuss bei der größten Mittagshitze ohne einen Tropfen Wasser.
Die veranschlagten 3 Meilen ziehen sich. Tatsächlich sind es 10.
Nach einer Stunde treffen wir auf eine Strassenwalze, die Hauptstrasse der Insel ist eine Sandpiste.
Danach passieren wir einen parkenden LKW, beladen mit einem Wassertank. Unsere Frage, "Wie weit ists denn noch?", wird mit einem lapidaren "A good walk" beantwortet. Unsere Frage, ob er in die Stadt fährt, wird beantwortet, mit "in two hours". Ludwig sagt ihm, wenn er uns dann noch auf dem Weg findet, kann er uns ja vielleicht mitnehmen. Wir laufen weiter.
5 Minuten später hat der Rasta-Man ein Erbarmen. Der LKW kommt von hinten mit "Do you need a ride in town?", "Yes, yes!" und wir klettern fast "wie die Gemsen" auf den 3 Meter hohen Wassertank (die Frauen noch im Bikini). Der glatte Wassertank gibt uns keinen Halt und wir sitzen frei in 4 Meter Höhe und der Lkw rast mit 50km/Stunde unter tiefhängenden Stromkabeln die Sandpiste entlang.
Nach endlosen Minuten stoppt der Laster an der ersten Kreuzung. Wir sind im Zentrum der Hauptstadt, die auch die einzige ist, immerhin 1500 Einwohner mit 17 "Police men".
"Behende" klettern wir vom Tank herunter, bedanken uns mit 5 US-Dollar und machen uns auf den Weg - doch erstmal zum Restaurant. Wir haben Glück, eins der 3 Restaurants in der Hauptstadt hat geöffnet.
Es gibt Lobster, Barracuda, Stewed Pork und Burger für Luis.
Danach gehts zum Ausklarieren. Wir landen im Immigration Office, leider zu früh, die Reihenfolge ist: "Port Authority", "Customs" und "Immigration Office", alles schön in der Stadt verteilt.
Tja, Ludwig und Franz machen sich auf den Weg.
Nach einer Stunde sind wir wieder "freie Menschen".
Da hält vor unserer Nase ein Auto. Die Lehrerin bittet um Spenden für ihre Schule. Sie benötigen einen Beamer und wir brauchen einen "lift" zum Ankerplatz: Der "deal" ist gemacht. Wir spenden für die Schule und bekommen die Rückfahrt.
Noch ein Fussball-Match am weiss-rosarotem Strand.
An Bord planen wir unsere weitere Reise: Anstatt nach Nevis & St. Kitts wählen wir St. Barth, 66 sm, d.h. 6 Uhr aufstehen und 12 Stunden segeln.
Donnerstag, 10. Februar 2011
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...uns wer spendet was für Elvis ??
AntwortenLöschenRock n´ Rooooll !!!!
:-) :-)
Viele liebe Grüße !
Loris