Wer kennt "ESW" ?
Ein Tipp: Das gibts in der Karibik nicht.
Aber "DAF" könnte das Rätsel lösen.
Ankunft der "Oldies" nach grossen Strapazen: Das Gepäck bleibt in Paris hängen, das "Geräucherte" und die Salami haben Zollpiraten konfisziert: Das kennen wir ja schon von Kuba mit den "Cohibas".
Die "geklaute" Heimat ist uns nicht vergönnt. Wir haben uns so auf die bayerische Brotzeit gefreut !
Das Gepäck kommt ein bisschen später aus New York.
Dank Taxi ist es nun an Bord !
Gegen 17 Uhr legen wir vom American Yacht Harbour auf St. Thomas ab und verziehen uns in eine fast einsame Bucht in die "Weihnachts-Höhle".
Nach einem Frühaufsteher-Fruehstueck - endlich wieder - der neuen Crew, machen wir unseren morgendlichen Schnorchelgang zum "Fish Cay-Felsen": Viele bunte Fische, ein Rochen, der übers Wasser fliegt, eine Wasserschildkröte und viele, kleine Hirnkorrallen, die nachwachsen. Nach all den zerstörten Korrallriffen, eine positive Perspektive.
Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg in die Hauptstadt von St. Thomas: Charlotte Amalie: Eigentlich muessen wir nur dorthin, um wieder freie Bürger zu sein.
Wir klarieren aus den U.S. Virgin Islands aus, mit der Belehrung gleich in den Spanish Virgin Islands die "Cruising Permit" wieder einzuholen.
1000 Stangen Zigaretten an Bord, Rum ja sowiewso, davon träumt der Zollbeamte, das auf Snowflake zu finden.
Wir suchen uns einen gemuetlichen Übernachtliegeplatz in der Honeymoon-Bay.
Diverse Ankerversuche scheitern, wir gehen an eine Boje, die glücklicherweise auf einmal frei zu sein scheint.
Der Sundowner am Sandstrand fällt aus, weil das Geld für die Strandbar keinen Platz in der Badehose findet. Gott sei Dank: Wir haben Wassergallonen an Bord !
Zum Abendessen brutzelt Ludwig Steaks, bis es auf den Tellern liegt, ist nicht klar, ob Rind oder Schwein.
Wir essen alles auf !
Helau ! Alaf!
Matthias, wie geht es Dir ?
Bald hast Du es hinter Dir !
Morgen gehts endlich weiter Richtung Spanish Virgin Islands: Ziel ist die "Isla de Cubrita".
An die daheimgebliebenen Frauen: "Eure Männer sind gut angekommen und sind noch langsamer als die Kariben !". Das Meer und der klare Sternenhimmel hält sie im Bann !
Ihr fehlt Ihnen trotzdem !
Dienstag, 8. März 2011
Samstag, 5. März 2011
Logbucheintrag, 04.03.2011: "Logbucheintrag aus 30 000 ' (Fuß!!) Höhe
Da die drei Beachboys vor lauter schrubben, putzen und polieren -
kurz: klar Schiff machen - und früher Abreise nicht zum Logbucheintrag
kamen, wurde das kurzerhand in die Luft verlegt. Nachzutragen ist da
noch allerhand: Nachdem wir Tortola das Heck zugewandt hatten um uns
bugwärts in Richtung Great Bay zu bewegten, machten wir einen kurzen
Schnorchelabstecher über die Pelican Islands, wo uns so einige
Fischschwärme und Wasserschildkröten empfingen. Manche Fischlein
fühlten sich wohl von Flo angegriffen, was sich durch aktive
Abwehrversuche zeigte. Nach einigen Ankerversuchen und von
ungestilltem Hunger, kombiniert mit schlauen Skippersprüchen, gereizt,
begaben wir uns an Land in Foxy's weltbekannter Mongdratzalbar - dass
sich diese Lokalität im Bezug auf's Essen streng an das Motto "weniger
ist mehr" hält und so unsere Mägen nur minimal beansprucht werden
(bayrisch Mongdratzal), war uns zu diesem Zeitpunkt leider nicht klar.
Bei den Preisen galt jedoch das umgekehrte Prinzip, was die Bordkasse
auf's Letzte ausreizte.
Hungrig, aber mit gestilltem Durst, endete die sternenklare Nacht an
Bord in philosophischer Runde.
Das Einklarieren in St. John am nächsten Morgen sorgte für einen
Vitamin-C-Überschuss innerhalb der Crew. Der Respekt vor den
U.S.-amerikanischen Bordkontrollen zwang uns zum vertilgen sämtlicher
Obstvorräte. Das Parken vor dem Zollgebäude hätte unsere Kasse dann
fast ins Minus getrieben, aber Matthias bewies Verhandlungsgeschick.
Mittlerweile existiert zwar ein Bild seines Ausweises im Netzwerk der
amerikanischen Nationalparkaufsichtsbehörde, aber das hat uns zu
diesem Zeitpunkt vor weiteren horrenden Ausgaben bewahrt.
Nun, da wir uns legal in den Vereinigten Staaten aufhalten durften,
machten wir an einer Boje in Caneel Bay fest. Aber halt: MAX. 60'
stand auf der Kugel. Bene verstand dies, aufgrund mangelnder
Segelerfahrung, aber als Anweisung, dass man doch hier nur 60 Minuten
festmachen darf. Eines besseren belehrt, dass es sich bei dem Zeichen
' um die Einheit Fuß handelt, war das Gelächter danach eindeutig auf
seiner Seite.
Das Skipperpärchen lud zum Captain's Dinner mit Pasta à la Snowflake
satt. Die letzte Möglichkeit, noch einmal in der großen Badewanne zu
plantschen, wurde von den Beachboys am nächsten Morgen natürlich noch
ausgiebig genutzt, ehe es in Richtung St. Thomas ging. Nach
kräftezehrendem und schweißtreibendem Polieren und Schrubben an Deck
erstrahlte Snowflake im American Yacht Harbour in neuem Glanz. Jetzt
erwartet sie sehnsüchtig die neue Crew, die sich langsam nähert. Wir
wünschen euch viel Spaß und nicht ganz so viel Arbeit, wie wir sie
hatten :-)
kurz: klar Schiff machen - und früher Abreise nicht zum Logbucheintrag
kamen, wurde das kurzerhand in die Luft verlegt. Nachzutragen ist da
noch allerhand: Nachdem wir Tortola das Heck zugewandt hatten um uns
bugwärts in Richtung Great Bay zu bewegten, machten wir einen kurzen
Schnorchelabstecher über die Pelican Islands, wo uns so einige
Fischschwärme und Wasserschildkröten empfingen. Manche Fischlein
fühlten sich wohl von Flo angegriffen, was sich durch aktive
Abwehrversuche zeigte. Nach einigen Ankerversuchen und von
ungestilltem Hunger, kombiniert mit schlauen Skippersprüchen, gereizt,
begaben wir uns an Land in Foxy's weltbekannter Mongdratzalbar - dass
sich diese Lokalität im Bezug auf's Essen streng an das Motto "weniger
ist mehr" hält und so unsere Mägen nur minimal beansprucht werden
(bayrisch Mongdratzal), war uns zu diesem Zeitpunkt leider nicht klar.
Bei den Preisen galt jedoch das umgekehrte Prinzip, was die Bordkasse
auf's Letzte ausreizte.
Hungrig, aber mit gestilltem Durst, endete die sternenklare Nacht an
Bord in philosophischer Runde.
Das Einklarieren in St. John am nächsten Morgen sorgte für einen
Vitamin-C-Überschuss innerhalb der Crew. Der Respekt vor den
U.S.-amerikanischen Bordkontrollen zwang uns zum vertilgen sämtlicher
Obstvorräte. Das Parken vor dem Zollgebäude hätte unsere Kasse dann
fast ins Minus getrieben, aber Matthias bewies Verhandlungsgeschick.
Mittlerweile existiert zwar ein Bild seines Ausweises im Netzwerk der
amerikanischen Nationalparkaufsichtsbehörde, aber das hat uns zu
diesem Zeitpunkt vor weiteren horrenden Ausgaben bewahrt.
Nun, da wir uns legal in den Vereinigten Staaten aufhalten durften,
machten wir an einer Boje in Caneel Bay fest. Aber halt: MAX. 60'
stand auf der Kugel. Bene verstand dies, aufgrund mangelnder
Segelerfahrung, aber als Anweisung, dass man doch hier nur 60 Minuten
festmachen darf. Eines besseren belehrt, dass es sich bei dem Zeichen
' um die Einheit Fuß handelt, war das Gelächter danach eindeutig auf
seiner Seite.
Das Skipperpärchen lud zum Captain's Dinner mit Pasta à la Snowflake
satt. Die letzte Möglichkeit, noch einmal in der großen Badewanne zu
plantschen, wurde von den Beachboys am nächsten Morgen natürlich noch
ausgiebig genutzt, ehe es in Richtung St. Thomas ging. Nach
kräftezehrendem und schweißtreibendem Polieren und Schrubben an Deck
erstrahlte Snowflake im American Yacht Harbour in neuem Glanz. Jetzt
erwartet sie sehnsüchtig die neue Crew, die sich langsam nähert. Wir
wünschen euch viel Spaß und nicht ganz so viel Arbeit, wie wir sie
hatten :-)
Liebe Esther, lieber Ludwig und Luis,
vielen herzlichen Dank für diese wunderschönen und ereignisreichen 14
Tage mit Euch an Bord der Snowflake. Genießt eure restliche Zeit auf
See und kommt wohlbehalten nach Hause. Jetzt aber "Gsch Gsch" und bis
bald,
Flo, Matthias und Bene
--
Logbucheintrag, 03.03.2011: "Happy Birthday, lieber Max!"
Lieber Max,
die Snowflake-Crew wünscht Dir alles Gute zu Deinem 7. Geburtstag !
Wir hoffen, Du feierst ausgelassen und hast einen riesen Spass mit Deinen Freunden und viele tolle Geschenke !
die Snowflake-Crew wünscht Dir alles Gute zu Deinem 7. Geburtstag !
Wir hoffen, Du feierst ausgelassen und hast einen riesen Spass mit Deinen Freunden und viele tolle Geschenke !
Bis bald,
Esther, Luis und Ludwig
Dienstag, 1. März 2011
Logbucheintrag, 28.02.2011: "Gockalan und Biebalan (Matthias: "Bitte was!?)"
"Bitte was?!", fragte unser Rheinländisches Crewmitglied, als der Betreff "Gockalan und Biebalan" die Runde machte. Doch erst einmal der Reihe nach: In Marina Cay ging's zum ersten Mal an der Außenseite eines Riffs zum schnorcheln. Neben einem halberholten Korallenriff trafen Ludwig und Florian auch auf eine Meeresschildkröte.
Nach einer fünfminütigen Inselerkundungsumrundungstour legten wir ab in Richtung Trellis Bay, was sich in etwa 200 mtr Entfernung befand. Das Anlegen gestaltete sich jedoch als ausgesprochen langwierig. Letztendlich versuchten wir nach zwei vergeblichen Ankermanövern an einer etwas in die Jahre gekommenen Boje festzumachen. Der Starkwind gab Matthias Auftrieb Urkräfte zu entwickeln, die er in guter alter Gewichthebermanier zur Schau stellen wollte, natürlich aufgrund seiner Beach-Boy-Natur. Da im Kampf Matthias gegen Boje letztendlich die Kugel gewann, waren wir dann doch gegen das Abtreiben gesichert.
Danach entdeckte Luis auf Trellis Bay, in einem einsamen Strandlokal, seinen neuen Lieblingsfisch: Mahi Mahi, oder wie Luis sagt: Machi Machi, Mutschi Mutschi...
Das Frühstück der Earlybirds am nächsten Morgen wurde durch einen nicht zu übersetzenden englischen Befehl, frei nach Ludwig: man solle doch die Spur räumen, jäh beendet. Ungewohnterweise war auch Matthias ein Teil der Frühaufsteher, neben Esther und Luis natürlich. Nach kurzem Verholen, das an Flo und Bene scheinbar unbemerkt vorüber ging, konnten beide das Frühstück in karibischer Behäbigkeit zelebrieren. Nach einstündiger kräftezehrender Fahrt legten wir halb ausgehungert in Road Town, der Hauptstadt Tortolas, an und wagten nach nährender Mahlzeit den Schritt aufs Festland, wo wir unseren bisher längsten Ausflug absolvierten. Bezugnehmend auf obigen Betreff, und von einem herumtorkelnden Tortolaner verfolgt, bestaunten wir doch sehr die Bewohner der Insel, hauptsächlich bestehend aus Gockalan und Biebalan (zu deutsch: Chicken BBQ und Baby Chicks). Matthias und Flo wollten währenddessen ihrem Beach-Boy-Image gerecht werden und Matthias legte Florian zur Anprobe ein Strandkleidchen an, schließlich ist ja Karneval, an dem Flo offensichtlich immer seine feminine Ader offenbart.
Durch eine bunte Schar einheimischer Schulkinder bahnten wir uns den Weg zum örtlichen Italiener, der uns leckeres hausgemachtes Eis anbot. Nach kurzer Einparkhilfe für eine fremde Frau machten wir uns mit dem von Ludwig gesteuerten Dinghitaxi auf den Weg zurück zur Snowflake, die uns mit Nudeln in Gorgonzola-Coleslaw-Soße lockte.
Nach einer fünfminütigen Inselerkundungsumrundungstour legten wir ab in Richtung Trellis Bay, was sich in etwa 200 mtr Entfernung befand. Das Anlegen gestaltete sich jedoch als ausgesprochen langwierig. Letztendlich versuchten wir nach zwei vergeblichen Ankermanövern an einer etwas in die Jahre gekommenen Boje festzumachen. Der Starkwind gab Matthias Auftrieb Urkräfte zu entwickeln, die er in guter alter Gewichthebermanier zur Schau stellen wollte, natürlich aufgrund seiner Beach-Boy-Natur. Da im Kampf Matthias gegen Boje letztendlich die Kugel gewann, waren wir dann doch gegen das Abtreiben gesichert.
Danach entdeckte Luis auf Trellis Bay, in einem einsamen Strandlokal, seinen neuen Lieblingsfisch: Mahi Mahi, oder wie Luis sagt: Machi Machi, Mutschi Mutschi...
Das Frühstück der Earlybirds am nächsten Morgen wurde durch einen nicht zu übersetzenden englischen Befehl, frei nach Ludwig: man solle doch die Spur räumen, jäh beendet. Ungewohnterweise war auch Matthias ein Teil der Frühaufsteher, neben Esther und Luis natürlich. Nach kurzem Verholen, das an Flo und Bene scheinbar unbemerkt vorüber ging, konnten beide das Frühstück in karibischer Behäbigkeit zelebrieren. Nach einstündiger kräftezehrender Fahrt legten wir halb ausgehungert in Road Town, der Hauptstadt Tortolas, an und wagten nach nährender Mahlzeit den Schritt aufs Festland, wo wir unseren bisher längsten Ausflug absolvierten. Bezugnehmend auf obigen Betreff, und von einem herumtorkelnden Tortolaner verfolgt, bestaunten wir doch sehr die Bewohner der Insel, hauptsächlich bestehend aus Gockalan und Biebalan (zu deutsch: Chicken BBQ und Baby Chicks). Matthias und Flo wollten währenddessen ihrem Beach-Boy-Image gerecht werden und Matthias legte Florian zur Anprobe ein Strandkleidchen an, schließlich ist ja Karneval, an dem Flo offensichtlich immer seine feminine Ader offenbart.
Durch eine bunte Schar einheimischer Schulkinder bahnten wir uns den Weg zum örtlichen Italiener, der uns leckeres hausgemachtes Eis anbot. Nach kurzer Einparkhilfe für eine fremde Frau machten wir uns mit dem von Ludwig gesteuerten Dinghitaxi auf den Weg zurück zur Snowflake, die uns mit Nudeln in Gorgonzola-Coleslaw-Soße lockte.
Sonntag, 27. Februar 2011
Logbucheintrag, 27.02.2011: "Schlafende Beach Boys"
Wir schlafen aus und legen gegen Mittag von Gorda Sound ab Richtung Virgin Gorda Harbour, um die Einklarierungsprozedur für die BVIs zu absolvieren. Hier reicht es nicht aus, dass der Skipper mit allen Papieren und Pässen "antanzt", die gesamte Crew muss sich persönlich bei der Immigration vorstellen. Unsere "3 1/2 Beach Boys mit Luis" wollen noch duschen, das dauert. So kommen wir 2 Minuten zu spät. Also 8 Formulare für Virgin Gorda, die wir immerhin noch ausgehändigt bekommen. Am nächsten Morgen darf Ludwig alleine nochmal "antanzen".
Gegen 13 Uhr legen wir in der Marina ab und fahren zu den "The Baths".
Hinkelsteine und haushohe Granitblöcke säumen die weissen Strände, umgeben von türkisfarbenem Wasser, Palmen und starker Brandung. Es ist nicht einfach an Land zu schwimmen. Luis und Esther werden erstmal von den Wellen "getauft" und mit der nächsten Welle werden wir nach Luft schnappend wieder an Land gespült - unter lauthalsem Geschrei von Luis. Wir haben es geschafft ! Die Mühe lohnt sich ! Die riesigen Felsen bilden Planschbecken, in die immer wieder die Brandung überschwappt. Sie lässt labyrinthartige Flüsse zwischen den Granitbrocken entstehen. Luis lenkt sie mit Dämmen aus Kokusnuessen und Korallensteinen um. Ein Naturschauspiel und eine "Spielwiese" für Luis. Immer die unberechenbare Brandung im Blick.
Ludwigs' erster Versuch, mit Luis die Brandung am Strand zu überwinden und zu Snowflake zurückzuschwimmen, scheitert kläglich: Ludwig wird "unterspült". Nach längerem Abwarten schaffen die beiden es und kommen wohlbehalten zum Schiff zurück.
Plötzlich treibt ein herrenloses Beiboot an uns vorbei, das wir gut gebrauchen koennten, denn unseres verliert wieder Luft. Doch wir schlagen "Alarm" und gestikulieren dem "Franzosen-Mega-Kat" zu, dass er grade was "verloren" hat. ;-) Ein Crewmitglied wirft sich ins Zeug und ins Wasser und schwimmt dem Beiboot hinterher.
Auch Snowflake vermisst etwas: Nämlich 2 von 3 Beach Boys ! Die Sonne geht schon unter und jetzt kommt das Megaphon zum ersten Mal zum Einsatz: "Florian und Matthias bitte die "girlies" am Strand lassen und zu Snowflake kommen! Wir legen ab"". Nachdem Luis den Aufruf mit "Bye, bye" wiederholt, tauchen die Beiden auf und wir legen tatsächlich ab.
Es ist nur ein Katzensprung bis zu der vor Tortola vorgelagerten Insel "Marina Cay".
Ausgehungert gibts ein schnelles, aber sättigendes Abendessen von Esther und Ludwig: Pasta mit Sauce Bolognaise".
Die Crew fällt satt und muede in die Kojen.
Gegen 13 Uhr legen wir in der Marina ab und fahren zu den "The Baths".
Hinkelsteine und haushohe Granitblöcke säumen die weissen Strände, umgeben von türkisfarbenem Wasser, Palmen und starker Brandung. Es ist nicht einfach an Land zu schwimmen. Luis und Esther werden erstmal von den Wellen "getauft" und mit der nächsten Welle werden wir nach Luft schnappend wieder an Land gespült - unter lauthalsem Geschrei von Luis. Wir haben es geschafft ! Die Mühe lohnt sich ! Die riesigen Felsen bilden Planschbecken, in die immer wieder die Brandung überschwappt. Sie lässt labyrinthartige Flüsse zwischen den Granitbrocken entstehen. Luis lenkt sie mit Dämmen aus Kokusnuessen und Korallensteinen um. Ein Naturschauspiel und eine "Spielwiese" für Luis. Immer die unberechenbare Brandung im Blick.
Ludwigs' erster Versuch, mit Luis die Brandung am Strand zu überwinden und zu Snowflake zurückzuschwimmen, scheitert kläglich: Ludwig wird "unterspült". Nach längerem Abwarten schaffen die beiden es und kommen wohlbehalten zum Schiff zurück.
Plötzlich treibt ein herrenloses Beiboot an uns vorbei, das wir gut gebrauchen koennten, denn unseres verliert wieder Luft. Doch wir schlagen "Alarm" und gestikulieren dem "Franzosen-Mega-Kat" zu, dass er grade was "verloren" hat. ;-) Ein Crewmitglied wirft sich ins Zeug und ins Wasser und schwimmt dem Beiboot hinterher.
Auch Snowflake vermisst etwas: Nämlich 2 von 3 Beach Boys ! Die Sonne geht schon unter und jetzt kommt das Megaphon zum ersten Mal zum Einsatz: "Florian und Matthias bitte die "girlies" am Strand lassen und zu Snowflake kommen! Wir legen ab"". Nachdem Luis den Aufruf mit "Bye, bye" wiederholt, tauchen die Beiden auf und wir legen tatsächlich ab.
Es ist nur ein Katzensprung bis zu der vor Tortola vorgelagerten Insel "Marina Cay".
Ausgehungert gibts ein schnelles, aber sättigendes Abendessen von Esther und Ludwig: Pasta mit Sauce Bolognaise".
Die Crew fällt satt und muede in die Kojen.
Freitag, 25. Februar 2011
Logbucheintrag, 24.02.2011: "3 beach boys on tour"
Abflug Frankfurt bei -2°, Ankunkft nach 50h auf St. Maarten bei 29,5° - die drei Beach Boys gehen an Bord. Die Beiden suchen die Girlies am Strand - Matthias denkt nur ans Essen und macht sich auf, um für die nächsten 10 Tage für die gesamte Crew zu bunkern.
Die Girlies halten sich noch versteckt und Bene geht erst mal zum Friseur, vielleicht hilfts.
Auch der zweite Tag wird hart, Knoten üben ist angesagt. Dann gleich ablegen, von Holland nach Frankreich in die Marigot Bay - Karibisches Wasser zum anfassen. Am nächsten Tag geht's auf in das erste Seglerlebnis mit den wichtigsten Manoevern. Bravorös gemeistert hat man sich ein paar Sonnen -und Happy Hour Strandstunden in Baie Grande Case verdient. Bereit zum Absprung nach Virgin Gorda, der östlichsten Insel der British Virgin Islands. D.h. eine Nachtfahrt von 100 Seemeilen über das offene Meer steht uns bevor. Insgesamt eine angenehme, sternenreiche Fahrt mit optimalen Winden und gut genutzten Nachtwachen für Bene...
In den frühen Morgenstunden ist endlich die Bucht Sand Box auf Virgin Gorda in Sicht. Erstmal Ausspannen und nichts tun - ein ganz normaler Tag in der Karibik. Die drei Beach Boys sind angekommen.
Die Girlies halten sich noch versteckt und Bene geht erst mal zum Friseur, vielleicht hilfts.
Auch der zweite Tag wird hart, Knoten üben ist angesagt. Dann gleich ablegen, von Holland nach Frankreich in die Marigot Bay - Karibisches Wasser zum anfassen. Am nächsten Tag geht's auf in das erste Seglerlebnis mit den wichtigsten Manoevern. Bravorös gemeistert hat man sich ein paar Sonnen -und Happy Hour Strandstunden in Baie Grande Case verdient. Bereit zum Absprung nach Virgin Gorda, der östlichsten Insel der British Virgin Islands. D.h. eine Nachtfahrt von 100 Seemeilen über das offene Meer steht uns bevor. Insgesamt eine angenehme, sternenreiche Fahrt mit optimalen Winden und gut genutzten Nachtwachen für Bene...
In den frühen Morgenstunden ist endlich die Bucht Sand Box auf Virgin Gorda in Sicht. Erstmal Ausspannen und nichts tun - ein ganz normaler Tag in der Karibik. Die drei Beach Boys sind angekommen.
Montag, 21. Februar 2011
Logbucheintrag, 20.02.2011: Wehmut an Bord
Am 18.02.2011 verlassen wir Johnnos' "Liming" und Anguilla - ein Stück ursprüngliche Karibik: Leere Supermärkte (Brot gibts nur, wenn man Glück hat, ansonsten halt Bananen, Wasser & Rum), viel Bürokratie, jedoch eine unglaublich anziehende Atmosphäre, die man so schnell nicht vergisst. Wir werden uns sicherlich auch zu Hause in Deutschland immer wieder daran erinnern - hoffentlich - wenn es bei uns mal wieder zu hektisch zugeht.
Menschen, Einheimische, die eine faszinierende Langsamkeit und "Entspanntheit" an den Tag legen, die wir Europäer vielleicht am Anfang irritierend als ignorantes oder gar gleichgültiges Verhalten interpretieren. Stimmt aber nicht ! Hinter der herben Fassade steckt eine Freundlichkeit, die einen dann doch immer wieder überrascht. Mit lockeren Sprüchen wie "Everything ok guys?" auf den Lippen wird einem auf die Schulter geklopft.
Für Edith & Franz ist es der letzte Segeltag zurück nach St. Martin/St. Maarten: Zusammen erlebten wir zum Teil doch sehr aufregende Momente. Zum Abschluss zieht noch ein kleine Wasserhose (Mini-Wirbelsturm) an uns vorbei, wir werden glücklicherweise nur nass - von oben.
Wir ankern in der französichen Marigot-Bay auf St. Martin: Die Zivilisation hat uns wieder! Lärmender Autoverkehr, Brackwasser im Hafenbecken, aber eine wirklich tolle Bäckerei mit Erdbeertörtchen und Vollkornbrot.
Am 19.02.2011 muessen wir frueh raus, die Hebebrücke in der Simpson Lagoon öffnet schon um 08:15 Uhr. Da gehts wirklich eng zu ! Rechts und links von Snowflake nur noch 2 Meter, da ist "Käptn's Augenmaß gefragt. Auch in der Lagune wird konsequent das Echolot im Auge behalten. Die Wassertiefe beträgt oft ausserhalb der verwirrenden Fahrwasserbetonnung nur noch 40cm, wir haben einen Tiefgang von 90cm !
Gegen 10 Uhr passieren wir die Grenze zum niederländischen St. Maarten und legen in der Simpson Bay Marina an.
Es wird gleich "klar Schiff gemacht": Deck geschrubbt, Diesel- und Wasser getankt, die Kajüten und die Kombüse geputzt, Ersatzteile besorgt, das Dinghi neu geklebt, es gibt ja immer viel zu tun. Die neue Crew ist schon im Anmarsch !
Es kehrt an Bord ein bisschen Wehmut ein.
Schon wieder sind 2 besondere Wochen rum.
Wir verabschieden Edith und Franz und sehen sogar vermutlich ihren Flieger über uns hinwegfliegen. Luis ist sehr traurig...
Aktivismus hilft und wir machen noch am Nachmittag den nächsten Grosseinkauf für die nächste Crew, die wir am Abend freudig erwarten. Auf zu neuen Ufern, zu den British Virgin Islands (BVIs') !
Menschen, Einheimische, die eine faszinierende Langsamkeit und "Entspanntheit" an den Tag legen, die wir Europäer vielleicht am Anfang irritierend als ignorantes oder gar gleichgültiges Verhalten interpretieren. Stimmt aber nicht ! Hinter der herben Fassade steckt eine Freundlichkeit, die einen dann doch immer wieder überrascht. Mit lockeren Sprüchen wie "Everything ok guys?" auf den Lippen wird einem auf die Schulter geklopft.
Für Edith & Franz ist es der letzte Segeltag zurück nach St. Martin/St. Maarten: Zusammen erlebten wir zum Teil doch sehr aufregende Momente. Zum Abschluss zieht noch ein kleine Wasserhose (Mini-Wirbelsturm) an uns vorbei, wir werden glücklicherweise nur nass - von oben.
Wir ankern in der französichen Marigot-Bay auf St. Martin: Die Zivilisation hat uns wieder! Lärmender Autoverkehr, Brackwasser im Hafenbecken, aber eine wirklich tolle Bäckerei mit Erdbeertörtchen und Vollkornbrot.
Am 19.02.2011 muessen wir frueh raus, die Hebebrücke in der Simpson Lagoon öffnet schon um 08:15 Uhr. Da gehts wirklich eng zu ! Rechts und links von Snowflake nur noch 2 Meter, da ist "Käptn's Augenmaß gefragt. Auch in der Lagune wird konsequent das Echolot im Auge behalten. Die Wassertiefe beträgt oft ausserhalb der verwirrenden Fahrwasserbetonnung nur noch 40cm, wir haben einen Tiefgang von 90cm !
Gegen 10 Uhr passieren wir die Grenze zum niederländischen St. Maarten und legen in der Simpson Bay Marina an.
Es wird gleich "klar Schiff gemacht": Deck geschrubbt, Diesel- und Wasser getankt, die Kajüten und die Kombüse geputzt, Ersatzteile besorgt, das Dinghi neu geklebt, es gibt ja immer viel zu tun. Die neue Crew ist schon im Anmarsch !
Es kehrt an Bord ein bisschen Wehmut ein.
Schon wieder sind 2 besondere Wochen rum.
Wir verabschieden Edith und Franz und sehen sogar vermutlich ihren Flieger über uns hinwegfliegen. Luis ist sehr traurig...
Aktivismus hilft und wir machen noch am Nachmittag den nächsten Grosseinkauf für die nächste Crew, die wir am Abend freudig erwarten. Auf zu neuen Ufern, zu den British Virgin Islands (BVIs') !
Abonnieren
Posts (Atom)