Und es hat alles geklappt - fast !
Der Mechaniker muss am Donnerstag nochmal kommen, da er doch nicht alle Ersatzteile mit hatte.
Wir sind zwar mit dem Schrubben, Polieren, Grundieren, Lackieren, Netze flicken und noch weiterem Kleinkram am Mittwoch Nachmittag fertig geworden. Allerdings nicht bis 16 Uhr und dann geht der Kranmann in den Feierabend. Also noch eine Nacht aufgebockt an Land zusammen mit mindestens 100 Mosquitos in den Kojen, die schon wieder gierig auf uns warten.
Wir duschen und schrubben uns bei Dunkelheit unter Snowflake mit unserem Wasserschlauch, wenn die Rush-Hour der an uns vorbeilaufenden Kreuzschifffahrtssgäste vorüber ist.
Am Freitag Nachmittag ist es endlich soweit: Snowflake kommt wieder in ihr Element, wir auch - ohne Mosquitos.
Wir legen uns in die mittlerweile gut bekannte und liebgewonnene Great Bay vor Philipsburg vor Anker. Diesmal steht der Schwell so stark in die Bucht, dass wir das Gefühl haben, unter Segel zu sein. Trotzdem wollen wir hier übernachten, nach dem Stillstand an Land kann es uns gar nicht genug wackeln;-)
Am Samstag morgen segeln wir endlich wieder los, wenn auch nur für ein paar Stunden bis in die Friauls' Bay.
Wie doch Pocken und Muscheln gebremst haben ! Wir sind jetzt mindestens um einen Knoten schneller und gleiten sanft durchs Wasser.
Wir haben nur noch 8 Tage segeln vor uns, bevor wir Snowflake in der Simpson Bay Lagoon in der Lagoon Marina den wirklich letzten Schliff für den nächsten grossen Törn - leider ohne uns - zurück ins Mittelmeer geben. Die nächste Crew steht schon in den Startlöchern !
Wir können es noch nicht wahrhaben - schnief !!!
Luis hat andere Sorgen: Er verliert seinen fünften Zahn und wartet heute Nacht sicherlich vergebens auf die Zahnfee...
Sonntag, 3. April 2011
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