Am Vormittag schlendern wir durch Portsmouth auf Dominica.
Eigentlich besteht diese 2. Hauptstadt nur aus Bretterbuden und gestrandeten Schiffswracks.
Durch den vielen Regen steht überall das Schlammwasser, in dem dann auch der viele Müll schwimmt.
Wie die Leute hier leben, unvorstellbar, so einfach. Zu unserem Erstaunen gibt es doch viele angebliche Bars & Restaurants in den Bretterbuden, doch wir haben noch nie jemanden da sitzen sehen. Der Appetit unsererseits wird hier sowieso zusehends weniger...
Wir kaufen nur das Nötigste, Brot, ein und setzen uns noch schnell in die Internet-Strandbar, die um 10 Uhr eigentlich noch geschlossen hat.
Gegen Mittag verlassen wir Dominica mit gemischten Gefühlen: Zum einen war Dominica bisher die schönste - landschaftlich gesehen - karibische Insel. Die Einwohner ausgesprochen freundlich und zuvorkommend, nie aufdringlich, zum anderen ist die Armut so offensichtlich und bedrückend. Man sieht viele kranke, behinderte Menschen...
Nach 20sm erreichen wir "Die Heiligen Inseln", Illes des Saintes, 7 kleine Inseln, die Guadaloupe vorgelagert sind. Der Gegensatz zu Dominica könnte nicht größer sein. Wir fühlen uns wieder wie in Europa, wie im Mittelmeer. Wir ankern vor dem im Segelführer als malerischen Ort beschrieben Bourg, beschliessen lieber wieder zu kochen und morgen im Ort frische Lebensmittel einzukaufen.
Wir wissen noch nicht, ob es uns hier besser gefällt...
Dienstag, 25. Januar 2011
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