Es gab eine nächtliche phosphoriszierende "Erleuchtung" bei unserem mitternächtlichem Bad im Puerto Mosquito auf Vieques:
Wir wagten uns kaum von unserem Dinghi, mit dem wir in die berühmte Bucht gegen Mitternacht paddelten. Eine Vielzahl von Fischen, die gar nicht so klein waren, zogen eine meterlange Leuchtspur hinter sich im Zickzack-Kurs hinterher.
Die fliegenden Fische springen leuchtend konfus um uns herum.
Der Sternenhimmel, die absolute Stille und dieses Naturspektakel zieht uns in seinen Bann: Unglaublich, diese einzigartige Atmosphäre !!!
Am nächsten Morgen machen wir einen Abstecher in den Puerto Real, wo uns ein "Loco tonto" mit seinem Kajak an einer privaten Boje nicht gerade freundlich willkommen heisst.
Er beschimpft uns und telefoniert mit einem Handy, das eigentlich nur seine Hand am Ohr ist.
Er will anlegen, uns "vermöbeln" und ist ziemlich aufgebracht.
Erst als wir ablegen, paddelt er, aber immer noch schimpfend davon.
Wir überlegen kurz, ob wir hier eigentlich wirklich übernachten wollen.
Wir tun es und gehen erstmal gut essen, einkaufen und Cocktails-trinken.
Zum Schnorcheln fahren wir dann weiter in die Sun-Bay. Dort sieht Mich unerwartet einen Stachelrochen, Alfred einen Adlerrochen, Esther eine Schildkröte, Ludwig einen lustig aussehenden, Gemeinen Igelfisch und wir alle zusammen wunderbare Korallen !
Wir haben für den nächsten Tag eine grosse Überfahrt nach St. Kitts/Nevis, ca. 150sm, geplant.
Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt:
Der Wind dreht nach 2 Stunden um 30 Grad ostwärts, das einzige, erreichbar Land zwischen uns und den ABC-Inseln, 300 sm südlich, vor Venezuela, ist die US-Virgin Island St. Croix.
Nach 10 Stunden hart am Wind, suchen wir uns in der stockdunklen Nacht einen Ankerplatz.
Wir tasten uns in die Bucht vor. Wir sind die Einzigen und das Ankermanöver glueckt aufs erste Mal.
Die Küstenwache ruft "Pan Pan" über Funk, aber wir sind nicht gemeint.
Es gibt Käptns' Dinner und eine muede, aber eine tapfere Crew.
Wir planen erstmal nichts und lassen uns ueberraschen, wo uns der Wind morgen hintreibt!
Sonntag, 13. März 2011
Freitag, 11. März 2011
Logbucheintrag, 10.03.2011: "Wir warten auf Erleuchtung"
Am Dienstag verlassen wir die Honeymoon-Bay auf St. Thomas und nehmen Kurs auf die Spanish Virgin Islands, die zu Puerto Rico gehören.
Gegen 09:30 Uhr nach dem Morgenbad segeln wir los.
Der Wind kommt von achtern und somit bestes Gennaker-Segeln !
Der erste Segeltag mit 20sm für die neue Crew liegt vor uns.
Sie schlägt sich wacker, immer mit einem Blick auf den Gennaker, denn laut Käptn muss sie schnell zur Stelle sein, falls der Wind dreht oder zunimmt.
Nach 5 Stunden finden sie das Segeln fast schon zum Kotzen.:-)
Und dabei hatten wir es noch nie so ruhig in der Karibik.
Zusätzlich hats mit dem Fischen auch nicht geklappt...
Am Ende der Tortur empfing uns die Tortuga-Bay auf Isla de Culebrita mit einem Bilderbuch-Traumstrand: Ihr wisst ja schon, wie die aussehen...aber der ist wirklich besonders schoen !
Am nächsten Morgen glücklickerweise nach unserem üblichen Morgenbad schleicht tatsächlich ein Riffhai um Snowflake !!!
Wir legen von der Boje ab und segeln nach Culebra, um endlich unseren bisher illegalen Aufenthalt in den USA zu legalisieren.
Erste Anlaufstelle ist die Dinghi-Dock-Bar, in der wir zu Mittag essen.
Danach laufen wir los, um den Customs und die Immigration zu finden.
Am Flughafen werden wir fündig und die Prozedur dauert nur 2 Stunden.
Der Beamte ist freundlich, mal was Neues.
Nach einem kurzen Barstopp gehts zurück.
Nach einer ruhigen Nacht gehts weiter zu der Insel Vieques, in die Bucht Puerto Mosquito, in der wir jetzt gerade auf das phosphoriszierende Spektakel warten: Auf den badenden Engel und die 5 Erzengel.
Die Bucht ist bekannt für Milliarden von Mikroorganismen, Leuchtkörper im Wasser, die bei Bewegung zu leuchten anfangen. Wir warten auf den Monduntergang um 23:30 Uhr!
Dann rudern wir mit dem Dinghi in die stockdunkle Bucht, um erleuchtet zu werden !
Mal sehen, wer den Heiligenschein kriegt !
Gegen 09:30 Uhr nach dem Morgenbad segeln wir los.
Der Wind kommt von achtern und somit bestes Gennaker-Segeln !
Der erste Segeltag mit 20sm für die neue Crew liegt vor uns.
Sie schlägt sich wacker, immer mit einem Blick auf den Gennaker, denn laut Käptn muss sie schnell zur Stelle sein, falls der Wind dreht oder zunimmt.
Nach 5 Stunden finden sie das Segeln fast schon zum Kotzen.:-)
Und dabei hatten wir es noch nie so ruhig in der Karibik.
Zusätzlich hats mit dem Fischen auch nicht geklappt...
Am Ende der Tortur empfing uns die Tortuga-Bay auf Isla de Culebrita mit einem Bilderbuch-Traumstrand: Ihr wisst ja schon, wie die aussehen...aber der ist wirklich besonders schoen !
Am nächsten Morgen glücklickerweise nach unserem üblichen Morgenbad schleicht tatsächlich ein Riffhai um Snowflake !!!
Wir legen von der Boje ab und segeln nach Culebra, um endlich unseren bisher illegalen Aufenthalt in den USA zu legalisieren.
Erste Anlaufstelle ist die Dinghi-Dock-Bar, in der wir zu Mittag essen.
Danach laufen wir los, um den Customs und die Immigration zu finden.
Am Flughafen werden wir fündig und die Prozedur dauert nur 2 Stunden.
Der Beamte ist freundlich, mal was Neues.
Nach einem kurzen Barstopp gehts zurück.
Nach einer ruhigen Nacht gehts weiter zu der Insel Vieques, in die Bucht Puerto Mosquito, in der wir jetzt gerade auf das phosphoriszierende Spektakel warten: Auf den badenden Engel und die 5 Erzengel.
Die Bucht ist bekannt für Milliarden von Mikroorganismen, Leuchtkörper im Wasser, die bei Bewegung zu leuchten anfangen. Wir warten auf den Monduntergang um 23:30 Uhr!
Dann rudern wir mit dem Dinghi in die stockdunkle Bucht, um erleuchtet zu werden !
Mal sehen, wer den Heiligenschein kriegt !
Herzliche Geburtstagsgrüsse, liebe Micha, zum 21. von der Snowflake-Crew !
Übrigens auch wilde Piratengrüsse von Jack Sparrow, Ihr wisst schon, wer das ist !
Dienstag, 8. März 2011
Logbucheintrag, 07.03.2011: "Ankunft ESW"
Wer kennt "ESW" ?
Ein Tipp: Das gibts in der Karibik nicht.
Aber "DAF" könnte das Rätsel lösen.
Ankunft der "Oldies" nach grossen Strapazen: Das Gepäck bleibt in Paris hängen, das "Geräucherte" und die Salami haben Zollpiraten konfisziert: Das kennen wir ja schon von Kuba mit den "Cohibas".
Die "geklaute" Heimat ist uns nicht vergönnt. Wir haben uns so auf die bayerische Brotzeit gefreut !
Das Gepäck kommt ein bisschen später aus New York.
Dank Taxi ist es nun an Bord !
Gegen 17 Uhr legen wir vom American Yacht Harbour auf St. Thomas ab und verziehen uns in eine fast einsame Bucht in die "Weihnachts-Höhle".
Nach einem Frühaufsteher-Fruehstueck - endlich wieder - der neuen Crew, machen wir unseren morgendlichen Schnorchelgang zum "Fish Cay-Felsen": Viele bunte Fische, ein Rochen, der übers Wasser fliegt, eine Wasserschildkröte und viele, kleine Hirnkorrallen, die nachwachsen. Nach all den zerstörten Korrallriffen, eine positive Perspektive.
Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg in die Hauptstadt von St. Thomas: Charlotte Amalie: Eigentlich muessen wir nur dorthin, um wieder freie Bürger zu sein.
Wir klarieren aus den U.S. Virgin Islands aus, mit der Belehrung gleich in den Spanish Virgin Islands die "Cruising Permit" wieder einzuholen.
1000 Stangen Zigaretten an Bord, Rum ja sowiewso, davon träumt der Zollbeamte, das auf Snowflake zu finden.
Wir suchen uns einen gemuetlichen Übernachtliegeplatz in der Honeymoon-Bay.
Diverse Ankerversuche scheitern, wir gehen an eine Boje, die glücklicherweise auf einmal frei zu sein scheint.
Der Sundowner am Sandstrand fällt aus, weil das Geld für die Strandbar keinen Platz in der Badehose findet. Gott sei Dank: Wir haben Wassergallonen an Bord !
Zum Abendessen brutzelt Ludwig Steaks, bis es auf den Tellern liegt, ist nicht klar, ob Rind oder Schwein.
Wir essen alles auf !
Helau ! Alaf!
Matthias, wie geht es Dir ?
Bald hast Du es hinter Dir !
Morgen gehts endlich weiter Richtung Spanish Virgin Islands: Ziel ist die "Isla de Cubrita".
An die daheimgebliebenen Frauen: "Eure Männer sind gut angekommen und sind noch langsamer als die Kariben !". Das Meer und der klare Sternenhimmel hält sie im Bann !
Ihr fehlt Ihnen trotzdem !
Ein Tipp: Das gibts in der Karibik nicht.
Aber "DAF" könnte das Rätsel lösen.
Ankunft der "Oldies" nach grossen Strapazen: Das Gepäck bleibt in Paris hängen, das "Geräucherte" und die Salami haben Zollpiraten konfisziert: Das kennen wir ja schon von Kuba mit den "Cohibas".
Die "geklaute" Heimat ist uns nicht vergönnt. Wir haben uns so auf die bayerische Brotzeit gefreut !
Das Gepäck kommt ein bisschen später aus New York.
Dank Taxi ist es nun an Bord !
Gegen 17 Uhr legen wir vom American Yacht Harbour auf St. Thomas ab und verziehen uns in eine fast einsame Bucht in die "Weihnachts-Höhle".
Nach einem Frühaufsteher-Fruehstueck - endlich wieder - der neuen Crew, machen wir unseren morgendlichen Schnorchelgang zum "Fish Cay-Felsen": Viele bunte Fische, ein Rochen, der übers Wasser fliegt, eine Wasserschildkröte und viele, kleine Hirnkorrallen, die nachwachsen. Nach all den zerstörten Korrallriffen, eine positive Perspektive.
Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg in die Hauptstadt von St. Thomas: Charlotte Amalie: Eigentlich muessen wir nur dorthin, um wieder freie Bürger zu sein.
Wir klarieren aus den U.S. Virgin Islands aus, mit der Belehrung gleich in den Spanish Virgin Islands die "Cruising Permit" wieder einzuholen.
1000 Stangen Zigaretten an Bord, Rum ja sowiewso, davon träumt der Zollbeamte, das auf Snowflake zu finden.
Wir suchen uns einen gemuetlichen Übernachtliegeplatz in der Honeymoon-Bay.
Diverse Ankerversuche scheitern, wir gehen an eine Boje, die glücklicherweise auf einmal frei zu sein scheint.
Der Sundowner am Sandstrand fällt aus, weil das Geld für die Strandbar keinen Platz in der Badehose findet. Gott sei Dank: Wir haben Wassergallonen an Bord !
Zum Abendessen brutzelt Ludwig Steaks, bis es auf den Tellern liegt, ist nicht klar, ob Rind oder Schwein.
Wir essen alles auf !
Helau ! Alaf!
Matthias, wie geht es Dir ?
Bald hast Du es hinter Dir !
Morgen gehts endlich weiter Richtung Spanish Virgin Islands: Ziel ist die "Isla de Cubrita".
An die daheimgebliebenen Frauen: "Eure Männer sind gut angekommen und sind noch langsamer als die Kariben !". Das Meer und der klare Sternenhimmel hält sie im Bann !
Ihr fehlt Ihnen trotzdem !
Samstag, 5. März 2011
Logbucheintrag, 04.03.2011: "Logbucheintrag aus 30 000 ' (Fuß!!) Höhe
Da die drei Beachboys vor lauter schrubben, putzen und polieren -
kurz: klar Schiff machen - und früher Abreise nicht zum Logbucheintrag
kamen, wurde das kurzerhand in die Luft verlegt. Nachzutragen ist da
noch allerhand: Nachdem wir Tortola das Heck zugewandt hatten um uns
bugwärts in Richtung Great Bay zu bewegten, machten wir einen kurzen
Schnorchelabstecher über die Pelican Islands, wo uns so einige
Fischschwärme und Wasserschildkröten empfingen. Manche Fischlein
fühlten sich wohl von Flo angegriffen, was sich durch aktive
Abwehrversuche zeigte. Nach einigen Ankerversuchen und von
ungestilltem Hunger, kombiniert mit schlauen Skippersprüchen, gereizt,
begaben wir uns an Land in Foxy's weltbekannter Mongdratzalbar - dass
sich diese Lokalität im Bezug auf's Essen streng an das Motto "weniger
ist mehr" hält und so unsere Mägen nur minimal beansprucht werden
(bayrisch Mongdratzal), war uns zu diesem Zeitpunkt leider nicht klar.
Bei den Preisen galt jedoch das umgekehrte Prinzip, was die Bordkasse
auf's Letzte ausreizte.
Hungrig, aber mit gestilltem Durst, endete die sternenklare Nacht an
Bord in philosophischer Runde.
Das Einklarieren in St. John am nächsten Morgen sorgte für einen
Vitamin-C-Überschuss innerhalb der Crew. Der Respekt vor den
U.S.-amerikanischen Bordkontrollen zwang uns zum vertilgen sämtlicher
Obstvorräte. Das Parken vor dem Zollgebäude hätte unsere Kasse dann
fast ins Minus getrieben, aber Matthias bewies Verhandlungsgeschick.
Mittlerweile existiert zwar ein Bild seines Ausweises im Netzwerk der
amerikanischen Nationalparkaufsichtsbehörde, aber das hat uns zu
diesem Zeitpunkt vor weiteren horrenden Ausgaben bewahrt.
Nun, da wir uns legal in den Vereinigten Staaten aufhalten durften,
machten wir an einer Boje in Caneel Bay fest. Aber halt: MAX. 60'
stand auf der Kugel. Bene verstand dies, aufgrund mangelnder
Segelerfahrung, aber als Anweisung, dass man doch hier nur 60 Minuten
festmachen darf. Eines besseren belehrt, dass es sich bei dem Zeichen
' um die Einheit Fuß handelt, war das Gelächter danach eindeutig auf
seiner Seite.
Das Skipperpärchen lud zum Captain's Dinner mit Pasta à la Snowflake
satt. Die letzte Möglichkeit, noch einmal in der großen Badewanne zu
plantschen, wurde von den Beachboys am nächsten Morgen natürlich noch
ausgiebig genutzt, ehe es in Richtung St. Thomas ging. Nach
kräftezehrendem und schweißtreibendem Polieren und Schrubben an Deck
erstrahlte Snowflake im American Yacht Harbour in neuem Glanz. Jetzt
erwartet sie sehnsüchtig die neue Crew, die sich langsam nähert. Wir
wünschen euch viel Spaß und nicht ganz so viel Arbeit, wie wir sie
hatten :-)
kurz: klar Schiff machen - und früher Abreise nicht zum Logbucheintrag
kamen, wurde das kurzerhand in die Luft verlegt. Nachzutragen ist da
noch allerhand: Nachdem wir Tortola das Heck zugewandt hatten um uns
bugwärts in Richtung Great Bay zu bewegten, machten wir einen kurzen
Schnorchelabstecher über die Pelican Islands, wo uns so einige
Fischschwärme und Wasserschildkröten empfingen. Manche Fischlein
fühlten sich wohl von Flo angegriffen, was sich durch aktive
Abwehrversuche zeigte. Nach einigen Ankerversuchen und von
ungestilltem Hunger, kombiniert mit schlauen Skippersprüchen, gereizt,
begaben wir uns an Land in Foxy's weltbekannter Mongdratzalbar - dass
sich diese Lokalität im Bezug auf's Essen streng an das Motto "weniger
ist mehr" hält und so unsere Mägen nur minimal beansprucht werden
(bayrisch Mongdratzal), war uns zu diesem Zeitpunkt leider nicht klar.
Bei den Preisen galt jedoch das umgekehrte Prinzip, was die Bordkasse
auf's Letzte ausreizte.
Hungrig, aber mit gestilltem Durst, endete die sternenklare Nacht an
Bord in philosophischer Runde.
Das Einklarieren in St. John am nächsten Morgen sorgte für einen
Vitamin-C-Überschuss innerhalb der Crew. Der Respekt vor den
U.S.-amerikanischen Bordkontrollen zwang uns zum vertilgen sämtlicher
Obstvorräte. Das Parken vor dem Zollgebäude hätte unsere Kasse dann
fast ins Minus getrieben, aber Matthias bewies Verhandlungsgeschick.
Mittlerweile existiert zwar ein Bild seines Ausweises im Netzwerk der
amerikanischen Nationalparkaufsichtsbehörde, aber das hat uns zu
diesem Zeitpunkt vor weiteren horrenden Ausgaben bewahrt.
Nun, da wir uns legal in den Vereinigten Staaten aufhalten durften,
machten wir an einer Boje in Caneel Bay fest. Aber halt: MAX. 60'
stand auf der Kugel. Bene verstand dies, aufgrund mangelnder
Segelerfahrung, aber als Anweisung, dass man doch hier nur 60 Minuten
festmachen darf. Eines besseren belehrt, dass es sich bei dem Zeichen
' um die Einheit Fuß handelt, war das Gelächter danach eindeutig auf
seiner Seite.
Das Skipperpärchen lud zum Captain's Dinner mit Pasta à la Snowflake
satt. Die letzte Möglichkeit, noch einmal in der großen Badewanne zu
plantschen, wurde von den Beachboys am nächsten Morgen natürlich noch
ausgiebig genutzt, ehe es in Richtung St. Thomas ging. Nach
kräftezehrendem und schweißtreibendem Polieren und Schrubben an Deck
erstrahlte Snowflake im American Yacht Harbour in neuem Glanz. Jetzt
erwartet sie sehnsüchtig die neue Crew, die sich langsam nähert. Wir
wünschen euch viel Spaß und nicht ganz so viel Arbeit, wie wir sie
hatten :-)
Liebe Esther, lieber Ludwig und Luis,
vielen herzlichen Dank für diese wunderschönen und ereignisreichen 14
Tage mit Euch an Bord der Snowflake. Genießt eure restliche Zeit auf
See und kommt wohlbehalten nach Hause. Jetzt aber "Gsch Gsch" und bis
bald,
Flo, Matthias und Bene
--
Logbucheintrag, 03.03.2011: "Happy Birthday, lieber Max!"
Lieber Max,
die Snowflake-Crew wünscht Dir alles Gute zu Deinem 7. Geburtstag !
Wir hoffen, Du feierst ausgelassen und hast einen riesen Spass mit Deinen Freunden und viele tolle Geschenke !
die Snowflake-Crew wünscht Dir alles Gute zu Deinem 7. Geburtstag !
Wir hoffen, Du feierst ausgelassen und hast einen riesen Spass mit Deinen Freunden und viele tolle Geschenke !
Bis bald,
Esther, Luis und Ludwig
Dienstag, 1. März 2011
Logbucheintrag, 28.02.2011: "Gockalan und Biebalan (Matthias: "Bitte was!?)"
"Bitte was?!", fragte unser Rheinländisches Crewmitglied, als der Betreff "Gockalan und Biebalan" die Runde machte. Doch erst einmal der Reihe nach: In Marina Cay ging's zum ersten Mal an der Außenseite eines Riffs zum schnorcheln. Neben einem halberholten Korallenriff trafen Ludwig und Florian auch auf eine Meeresschildkröte.
Nach einer fünfminütigen Inselerkundungsumrundungstour legten wir ab in Richtung Trellis Bay, was sich in etwa 200 mtr Entfernung befand. Das Anlegen gestaltete sich jedoch als ausgesprochen langwierig. Letztendlich versuchten wir nach zwei vergeblichen Ankermanövern an einer etwas in die Jahre gekommenen Boje festzumachen. Der Starkwind gab Matthias Auftrieb Urkräfte zu entwickeln, die er in guter alter Gewichthebermanier zur Schau stellen wollte, natürlich aufgrund seiner Beach-Boy-Natur. Da im Kampf Matthias gegen Boje letztendlich die Kugel gewann, waren wir dann doch gegen das Abtreiben gesichert.
Danach entdeckte Luis auf Trellis Bay, in einem einsamen Strandlokal, seinen neuen Lieblingsfisch: Mahi Mahi, oder wie Luis sagt: Machi Machi, Mutschi Mutschi...
Das Frühstück der Earlybirds am nächsten Morgen wurde durch einen nicht zu übersetzenden englischen Befehl, frei nach Ludwig: man solle doch die Spur räumen, jäh beendet. Ungewohnterweise war auch Matthias ein Teil der Frühaufsteher, neben Esther und Luis natürlich. Nach kurzem Verholen, das an Flo und Bene scheinbar unbemerkt vorüber ging, konnten beide das Frühstück in karibischer Behäbigkeit zelebrieren. Nach einstündiger kräftezehrender Fahrt legten wir halb ausgehungert in Road Town, der Hauptstadt Tortolas, an und wagten nach nährender Mahlzeit den Schritt aufs Festland, wo wir unseren bisher längsten Ausflug absolvierten. Bezugnehmend auf obigen Betreff, und von einem herumtorkelnden Tortolaner verfolgt, bestaunten wir doch sehr die Bewohner der Insel, hauptsächlich bestehend aus Gockalan und Biebalan (zu deutsch: Chicken BBQ und Baby Chicks). Matthias und Flo wollten währenddessen ihrem Beach-Boy-Image gerecht werden und Matthias legte Florian zur Anprobe ein Strandkleidchen an, schließlich ist ja Karneval, an dem Flo offensichtlich immer seine feminine Ader offenbart.
Durch eine bunte Schar einheimischer Schulkinder bahnten wir uns den Weg zum örtlichen Italiener, der uns leckeres hausgemachtes Eis anbot. Nach kurzer Einparkhilfe für eine fremde Frau machten wir uns mit dem von Ludwig gesteuerten Dinghitaxi auf den Weg zurück zur Snowflake, die uns mit Nudeln in Gorgonzola-Coleslaw-Soße lockte.
Nach einer fünfminütigen Inselerkundungsumrundungstour legten wir ab in Richtung Trellis Bay, was sich in etwa 200 mtr Entfernung befand. Das Anlegen gestaltete sich jedoch als ausgesprochen langwierig. Letztendlich versuchten wir nach zwei vergeblichen Ankermanövern an einer etwas in die Jahre gekommenen Boje festzumachen. Der Starkwind gab Matthias Auftrieb Urkräfte zu entwickeln, die er in guter alter Gewichthebermanier zur Schau stellen wollte, natürlich aufgrund seiner Beach-Boy-Natur. Da im Kampf Matthias gegen Boje letztendlich die Kugel gewann, waren wir dann doch gegen das Abtreiben gesichert.
Danach entdeckte Luis auf Trellis Bay, in einem einsamen Strandlokal, seinen neuen Lieblingsfisch: Mahi Mahi, oder wie Luis sagt: Machi Machi, Mutschi Mutschi...
Das Frühstück der Earlybirds am nächsten Morgen wurde durch einen nicht zu übersetzenden englischen Befehl, frei nach Ludwig: man solle doch die Spur räumen, jäh beendet. Ungewohnterweise war auch Matthias ein Teil der Frühaufsteher, neben Esther und Luis natürlich. Nach kurzem Verholen, das an Flo und Bene scheinbar unbemerkt vorüber ging, konnten beide das Frühstück in karibischer Behäbigkeit zelebrieren. Nach einstündiger kräftezehrender Fahrt legten wir halb ausgehungert in Road Town, der Hauptstadt Tortolas, an und wagten nach nährender Mahlzeit den Schritt aufs Festland, wo wir unseren bisher längsten Ausflug absolvierten. Bezugnehmend auf obigen Betreff, und von einem herumtorkelnden Tortolaner verfolgt, bestaunten wir doch sehr die Bewohner der Insel, hauptsächlich bestehend aus Gockalan und Biebalan (zu deutsch: Chicken BBQ und Baby Chicks). Matthias und Flo wollten währenddessen ihrem Beach-Boy-Image gerecht werden und Matthias legte Florian zur Anprobe ein Strandkleidchen an, schließlich ist ja Karneval, an dem Flo offensichtlich immer seine feminine Ader offenbart.
Durch eine bunte Schar einheimischer Schulkinder bahnten wir uns den Weg zum örtlichen Italiener, der uns leckeres hausgemachtes Eis anbot. Nach kurzer Einparkhilfe für eine fremde Frau machten wir uns mit dem von Ludwig gesteuerten Dinghitaxi auf den Weg zurück zur Snowflake, die uns mit Nudeln in Gorgonzola-Coleslaw-Soße lockte.
Sonntag, 27. Februar 2011
Logbucheintrag, 27.02.2011: "Schlafende Beach Boys"
Wir schlafen aus und legen gegen Mittag von Gorda Sound ab Richtung Virgin Gorda Harbour, um die Einklarierungsprozedur für die BVIs zu absolvieren. Hier reicht es nicht aus, dass der Skipper mit allen Papieren und Pässen "antanzt", die gesamte Crew muss sich persönlich bei der Immigration vorstellen. Unsere "3 1/2 Beach Boys mit Luis" wollen noch duschen, das dauert. So kommen wir 2 Minuten zu spät. Also 8 Formulare für Virgin Gorda, die wir immerhin noch ausgehändigt bekommen. Am nächsten Morgen darf Ludwig alleine nochmal "antanzen".
Gegen 13 Uhr legen wir in der Marina ab und fahren zu den "The Baths".
Hinkelsteine und haushohe Granitblöcke säumen die weissen Strände, umgeben von türkisfarbenem Wasser, Palmen und starker Brandung. Es ist nicht einfach an Land zu schwimmen. Luis und Esther werden erstmal von den Wellen "getauft" und mit der nächsten Welle werden wir nach Luft schnappend wieder an Land gespült - unter lauthalsem Geschrei von Luis. Wir haben es geschafft ! Die Mühe lohnt sich ! Die riesigen Felsen bilden Planschbecken, in die immer wieder die Brandung überschwappt. Sie lässt labyrinthartige Flüsse zwischen den Granitbrocken entstehen. Luis lenkt sie mit Dämmen aus Kokusnuessen und Korallensteinen um. Ein Naturschauspiel und eine "Spielwiese" für Luis. Immer die unberechenbare Brandung im Blick.
Ludwigs' erster Versuch, mit Luis die Brandung am Strand zu überwinden und zu Snowflake zurückzuschwimmen, scheitert kläglich: Ludwig wird "unterspült". Nach längerem Abwarten schaffen die beiden es und kommen wohlbehalten zum Schiff zurück.
Plötzlich treibt ein herrenloses Beiboot an uns vorbei, das wir gut gebrauchen koennten, denn unseres verliert wieder Luft. Doch wir schlagen "Alarm" und gestikulieren dem "Franzosen-Mega-Kat" zu, dass er grade was "verloren" hat. ;-) Ein Crewmitglied wirft sich ins Zeug und ins Wasser und schwimmt dem Beiboot hinterher.
Auch Snowflake vermisst etwas: Nämlich 2 von 3 Beach Boys ! Die Sonne geht schon unter und jetzt kommt das Megaphon zum ersten Mal zum Einsatz: "Florian und Matthias bitte die "girlies" am Strand lassen und zu Snowflake kommen! Wir legen ab"". Nachdem Luis den Aufruf mit "Bye, bye" wiederholt, tauchen die Beiden auf und wir legen tatsächlich ab.
Es ist nur ein Katzensprung bis zu der vor Tortola vorgelagerten Insel "Marina Cay".
Ausgehungert gibts ein schnelles, aber sättigendes Abendessen von Esther und Ludwig: Pasta mit Sauce Bolognaise".
Die Crew fällt satt und muede in die Kojen.
Gegen 13 Uhr legen wir in der Marina ab und fahren zu den "The Baths".
Hinkelsteine und haushohe Granitblöcke säumen die weissen Strände, umgeben von türkisfarbenem Wasser, Palmen und starker Brandung. Es ist nicht einfach an Land zu schwimmen. Luis und Esther werden erstmal von den Wellen "getauft" und mit der nächsten Welle werden wir nach Luft schnappend wieder an Land gespült - unter lauthalsem Geschrei von Luis. Wir haben es geschafft ! Die Mühe lohnt sich ! Die riesigen Felsen bilden Planschbecken, in die immer wieder die Brandung überschwappt. Sie lässt labyrinthartige Flüsse zwischen den Granitbrocken entstehen. Luis lenkt sie mit Dämmen aus Kokusnuessen und Korallensteinen um. Ein Naturschauspiel und eine "Spielwiese" für Luis. Immer die unberechenbare Brandung im Blick.
Ludwigs' erster Versuch, mit Luis die Brandung am Strand zu überwinden und zu Snowflake zurückzuschwimmen, scheitert kläglich: Ludwig wird "unterspült". Nach längerem Abwarten schaffen die beiden es und kommen wohlbehalten zum Schiff zurück.
Plötzlich treibt ein herrenloses Beiboot an uns vorbei, das wir gut gebrauchen koennten, denn unseres verliert wieder Luft. Doch wir schlagen "Alarm" und gestikulieren dem "Franzosen-Mega-Kat" zu, dass er grade was "verloren" hat. ;-) Ein Crewmitglied wirft sich ins Zeug und ins Wasser und schwimmt dem Beiboot hinterher.
Auch Snowflake vermisst etwas: Nämlich 2 von 3 Beach Boys ! Die Sonne geht schon unter und jetzt kommt das Megaphon zum ersten Mal zum Einsatz: "Florian und Matthias bitte die "girlies" am Strand lassen und zu Snowflake kommen! Wir legen ab"". Nachdem Luis den Aufruf mit "Bye, bye" wiederholt, tauchen die Beiden auf und wir legen tatsächlich ab.
Es ist nur ein Katzensprung bis zu der vor Tortola vorgelagerten Insel "Marina Cay".
Ausgehungert gibts ein schnelles, aber sättigendes Abendessen von Esther und Ludwig: Pasta mit Sauce Bolognaise".
Die Crew fällt satt und muede in die Kojen.
Abonnieren
Posts (Atom)