Sonntag, 2. Januar 2011

Logbucheintrag, 1.1.11: Neujahrs-Cocktails

Unsere Silvesternacht in der Admirality Bay auf Bequia erreicht ihren Höhenpunkt mit der Entsorgung einer unserer abgelaufenen Signal-Rakete: Um es vorwegzunehmen: Der Schuss ging nach hinten los, hinten Rauch, Lärm und erschreckte Kinder, nach vorne "Buff". Mit großer Wahrscheinlichkeit hätten wir auf hoher See im ernsten Notfall wenig Chancen auf Rettung gehabt. Gut, dass das alte Zeug weg ist. An Ralph: Wir haben schon nachgerüstet, der neue Satz liegt in der "Panic Bag"-Kiste links vorne, neben dem Bier-Schapp. Die restlichen "Alten" warten auf besondere Anlässe, aber bitte kein Notfall, viel Spass und mach' die Salontür zu.
Der Neujahrstag hat sich gewaschen, seit Weihnachten war das Deck nicht mehr so sauber. Also Ausschlafen für alle, bis auf Moni, Amelie, Max und Luis. Nach dieser Wettereskapade war allen klar, wir muessen ein Wetteropfer bringen: Laut einer einheimischen Saga lieben die karibischen Wettergötter Cocktails. Dies Opfer waren wir alle einstimmig bereit zu bringen:-)
Nebenbei haben wir die notwendigsten Lebensmittel besorgt, 20 EC´s zahlt man immer, ob fürs Wasser-Taxi, T-Shirt, Gemüse und Obst.
Wir geniessen den Sun-Downer mit "Mando Diao" und "Dance with Somebody" (Unplugged) am Strand in den Wellen.
Morgen gehts weiter Richtung "Tobago Cays", immer noch Richtung "Paradies", obwohl wir eigentlich diesem schon sehr nahe sind, oder sind wir nicht schon da? ;-)

Logbucheintrag 31.12.2010: Dem Fluch der Karibik auf der Spur ins neue Jahr

Nach einem wunderbaren Sonnenaufgang mit "liquid sunshine" ( Luken auf---Luken zu...)verlassen wir am 30.12. die Bucht von Soufriere und machen uns auf den Weg zur nächsten Vulkaninsel St. Vincent. Die 35 Seemeilen kriegen wir trotz ordentlichen Geschaukel ganz gut rum, zumal uns tatsächlich ein groooooßer Fisch an die Angel geht. Der war mindestens......also ungefähr...ja bestimmt 30 cm lang!!! Leider bleibt´s bei dem einen....
Schon weit vor der Einfahrt zur Walilabou Bay auf St. Vincent kommt uns schon der erste boat boy entgegen und bietet uns seine Hilfe beim Festmachen an. Er rudert schneller zum Liegeplatz als wir dorthin motoren... Für seine Dienste bekommt Esiah 15 EC (East Caribean Dollar= etwa 5 Euro)- früher hieß das mal "give me 5 EC , mon!", ein Bier, ein paar Kippen und.... unseren Fisch...was Luis gar nicht versteht:"Wieso bekommt er jetzt UNSEREN Fisch????" Aber wir gehen abends eh Essen, da der Fisch nicht für alle reicht.
Die Walilabou Bay ist in manchen Kreisen besser als "Walallibou Bay" bekannt, da man dort so viel Zeit und so viele Cocktails für´s Einklarieren braucht... Inzwischen ist das Minidörfchen aber zu anderem Ruhm gelangt: Hier wurden Teile von "Fluch der Karibik" gedreht ....ja, Jonny Depp was here!!!!!!!!!! Teile der Kulisse stehen sogar noch! Leider verfallen sie aber zusehens. Einzig die Bar dort pflegt noch das Andenken und stellt Fotos, Drehpläne und Kostüme aus. Das lenkt dann auch von der Qualität des Essens ab.
Beim Ablegen vom Dinghisteg gibt es dann das erste kleine Unglück: der Schwell ist so groß, dass das Dinghi mit Kindern und Moni unter der Steg treibt und ein Loch bekommt. Schnell sind alle wieder auf dem Steg, alles gut, nur Monis Po nass. Ein netter Finne fährt uns sicher und trocken zur Snowflake, das arme Dinghi kommt mit an Bord. Der Fluch der Karibik hat uns gestreift....

Der nächste Tag beginnt schwül und ruhig, die Zeit wird genutzt für kleinere Reparaturen. Stefan versucht das Beiboot zu flicken -schwierig, wenn man in der Karibik sitzt und der Kleber bei max. 25 Grad, ohne direkte Sonneneinstrahlung und maximaler Luftfeuchtigkeit von 60% (momentan 86%!!)verarbeitet werden will. So richtig will das auch nicht klappen. Nun denn, wir machen uns auf den Weg nach Bequia, wohl eine der schönsten und beliebststen Inseln der Windward Islands. Das sieht man dann auch an dem von uns anvisierten Hafen- der Admirality Bay.... Masten soweit das Augen reicht... Unser Captain (sein Name ist Captain-seine Freunde nennen in auch Ludwig- aber er hat keine Freunde)findet trotzdem noch ein wunderschönes Plätzchen an einem paradiesischen (endlich) Sandstrand mit türkis farbenem Wasser. Da lässt es sich doch Silvester feiern! Und zu unserem Gück- wir haben ja kein funktionierendes Dinghi und kein wirkliches Menue mehr an Bord zudem hat heute auch kein Fisch angebissen- kommt ein boat boy vorbei und offeriert uns frischen Lobster. Es ist wahrlich kein Schnäppchen, aber das sind wir hier ja schon gewohnt, dafür schmeckt er, vom Captain höchstpersönlich zubereitet, vorzüglich- und so frisch kriegt man ihn halt selten! Die Kulisse mit den vielen beleuchteten Booten und den reizvollen Häusern an der Küste ist ein Augenschmaus, der dummerweise immer wieder von Monsun artigen Regenfällen getrübt wird. Nichtsdestotrotz werden wir das Jahr hier hervorragend beenden können und es bleibt uns nur noch Euch allen in der "Alten Welt" einen schönen und gesunden Start ins neue Jahr zu wünschen. Happy new Year!!

Freitag, 31. Dezember 2010

Logbucheintrag, Mittwoch, 29.12.2010; another step to paradise

Happy birthday to you, Marmelade im Schuh, Aprikose in der Hose und ein Kuchen dazu... (Kinderversion)

Nach einem völlig überraschenden Geburtagsfrühstück wurde Amelie gestern mit einer von den Jungs selbstgebastelten Krone zum Tisch begleitet. Was für eine Liebesbezeugung...Nach einer ruhigen Geburtagsfahrt, von Amelie gebucht, segelten wir zum ersten Mal in Richtung gefühltes Paradies. Marigot Bay, ein alter Piratenhafen, von Palmen umsäumt, Sonnenuntergang am endlosen Horizont, kaum Schiffe neben uns (ungezählte 135 Stück, exclusive Marina)...dafür konnten wir im Restaurant Doolittle sensationelle Prawns essen, wäre nur der Reis nicht zuvor gechlort worden...scheint aber eine Spezialität zu sein, der Preis machte uns dies zumindest deutlich...
Extrem zu empfehlen, für alle die unseren Spuren folgen werden, ist ein Besuch in der Bar, wo auch "sex in the city" spielen könnte, laut den aktuellsten Reiseführern. Unser Tipp: kalter Cafè für 6 Euro die Tasse, aber tolle Boote, tschuldigung, Wahnsinnsjachten zu sehen...

Und schon wieder eine Cafèfahrt in die vielleicht bis jetzt idyllischste Bucht des bisherigen Tripps. Soufriere Bay, fast noch naturbelassen, kaum Touris (bis auf uns), man sieht so richtig Urwald, Palemn, Natur, so wie man es sich vorstellt, die bisher schönste angenehme Überraschung. Der einzige Lärm an Bord ist der Urwald und seine Bewohner (zumindest sobald die Kinder schlafen...).
Von hier wurde der Landausflug gestartet: Vulkan, Schwefelfelder, Diamond Waterfalls, den botanischen Garten haben wir uns dann gespart, genug Kultur für einen Tag. Die Stadt gab uns dann noch einen kurzen karibischen Eindruck einer noch nicht vom Tourismus völlig veränderten Stadt wieder. Falls wir die Bilder irgenwann mal laden können, einfach anschauen und mit uns geniessen. Leider wollte sich im Anschluss eines richtig tollen Tages, Sylvester, unser Wassertaxifahrer mit dem vereinbarten Tarif nicht zufrieden geben und verabschiedete sich nach einem kleinen Disput mit dem Kapitän (so was nennt man normalerweise Meuterei und wird mit Überkopfhängen am Mast bestraft) mit einem nicht ganz netten Fluch von uns. Der Ankerschluck war dieses Mal um so wichtiger, nun lauschen wir der wilden Naturgewalt hinter uns und hoffen, dass wir die Tris di Pasta, die uns Moni heute gekocht hat nicht morgen auf dem Weg nach St. Vincent wieder sehen...

Dienstag, 28. Dezember 2010

Logbucheintrag, fast 28.12.2010: "Happy Birthdaiy Amelie !"

Unglaublich aber wahr, wir haben 2 Helden an Bord: Der eine schmeisst das Dinghi rein, Stefan muss es wieder "einfangen" und fest machen. Die andere Heldin springt aus umweltschützenden Beweggründen unserem Bordmüll hinterher und wird dabei von einem karibischen Piranha in den Zeh gebissen - genau von demselben Fisch, der zuvor den armen Max aus dem Wasser gejagt hat.
Übrigens sind wir mittlerweile in der familienfreundlichen Rodney Bay, auf St. Lucia, in der die ARC-Schiffe seit 4 Wochen ankommen. Leider sind Kinder hier fast nirgends willkommen - "this is not our policy", wie wir aus den Ressorts hier zu hören bekommen. Glücklicherweise stört das unsere 3 Helden gar nicht - gut so !

Auf der Suche nach Essbarem und Lokalem kreuzten wir den Parkplatz einer einheimischen Disco, die uns bis morgens frueh um sechs mit ihren "beats" in den Schlaf wiegte.

Bei Jazz-Musik, leckerem Essen,
Daiquis und Pitons (local carib beer) lassen wir den Abend ausklingen.

Die Küstenwache patroulliert unsere Dinghifahrt mit Blaulicht.

Da unser Brauchwasser, Strom und Vorräte (Bier oder was ?) zu Ende sind, müssen wir in der Marina anlegen.

Das Einklarieren, die Geschwindigkeit des Supermarktpersonals ist karibisch, so dass wir zwar an einer ruhigen Schnellstraße liegen, wo die Reifen eines Tanklasters gerade explodiert sind, wir immer noch keinen Strom haben und der Wasserdruck für das Befüllen unserer Wassertanks immer noch zu gering ist, aber die Tür zu unserem Pier immerhin die ganze Nacht bewacht ist !

Morgen wird Amelie's Geburtstag gefeiert ! Ludwigs Augen funkeln bei dem Gedanken an den ersten selbstgebackenem Kuchen seit August !

Unsere Reise geht voraussichtlich weiter in die Marigot-Bay, anschliessend nach Souffrière, wo wir einen Tag "Landgang" planen.

Vor karibischen Piraten wird immer wieder gewarnt, gut dass unser Stromgenerator so nen Krach macht.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Logbucheintrag, 24./25.12.2010: Frohe Weihnachten!

Nach der 30 stündigen Überfahrt von Barbados nach Le Marin, Martinique, die kein reiner Spass war (gegen Wind, Welle, 2 Gewitter, Seekrankheit, warten wir jetzt auf die Familie Mager, die hoffentlich auch das Christkind mit in die Karibik lotsen. In einer durchwachten Nacht schlagen sie dem Wetter ein Schnäppchen und nehmen kurzentschlossen den Zug nach Paris, um dort glücklicherweise die Maschine zu erwischen, für die es noch Enteisungsmittel gibt. Nach lockeren 24 Stunden Reisezeit sind sie auch schon da. Hätten sie auch gleich die Atlantiküberquerung mitmachen können. :-)

Unseren Familien, all unseren Freunden, "Online-Weggefährten" und tapferen Atlantiküberquerern wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest !

Hier auf Martinique kommt der Weihnachtsmann am 25.12.2010 !
Es bleibt also noch ein bisschen Zeit, den Weihnachtsputz für Snowflake zu machen, damit wir es "schön" haben, wenn wir mit der Familie Mager zusammen Weihnachten feiern. Luis kann es kaum noch erwarten und die mittlerweile angekommene Crew, Moni, Stefan, Amelie und Max haben doch ihre Bedenken, wie uns das Christkind in Zusammenarbeit mit dem Weihnachtsmann hier unter 100 Schiffen vor Anker, Snowflake und die Crew finden kann.

Am Nachmittag endlich ist es soweit, es hat geklappt, endlich Bescherung !

Danke liebes Christkind ! Ohne Dich hätten wir in ganz schön enttäuschte Gesichter kucken müssen.
Gute Heimreise !

Leider ist ein Laptop in der Bar "abgesoffen", das Bier oder der viele Regen auf der Tastatur bekam ihm nicht. So ist die letzte Positionsangabe von Le Marin verloren.

Mittlerweile sind wir so richtig in der Karibik angekommen. Wie man sich das vorstellt, das reinste Paradies: eine Luftfeuchtigkeit von knapp 100%, Temperatur kaum zu ertragen, 25-27 Grad nachts, türkisblaues Wasser und 100 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb der letzten 24 Stunden. Ein Traum ! Trotzdem haben wir schon wieder leere Brauchwassertanks !

Wenn die Winde mitspielen planen wir am Montag den Start in den Süden Richtung St. Lucia.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Logbucheintrag 19/12 "steak in Bridgetown"

Kaum 4 Wochen nach der Abfahrt schon da.
Zwar eine Woche spaeter als geplant, aber dafuer gesund und munter. Nichts zerschossen und in guter Stimmung. Ein paar Highlights waren zwischendurch schon dabei, es mussten mitten auf dem Atlantik Fluege umgebucht werden, Termine wurden verschoben und die Geduld wurde manchmal recht stark strapaziert. Trotzdem kam der Spass nie zu kurz und jeder verstand auf seine Weise die Moral hoch zu halten.
Highlights:
- 230 Schiffe fahren ab und wir bleiben wegen Reparaturen noch da.
- 2 Tage Boxkaempfe in den vorderen Kojen bei 25Knoten Wind und schlagenden Wellen.
- 100 Meilen erkaempft, aber nur 60 in die richtige Richtung.
- Der erste Fisch, eine Makrele, wir haben uns gefreut wie die Schneekoenige.
- Der groesste Fisch mit 120cm und 20kg.
- Delphin- und Walbesuche; fliegende Fische die einem manchmal wirklich um die Ohren gefogen sind.
- Sternschnuppenregen.
- Abstuerzendes Ufo.
- Vom Jaeger zum gejagten beim Tauchen.
- Vollgas unter Spinnaker und Maartens passender Gesichtsausdruck.
- Man freut sich ueber jedes Schiff im Umkreis, nur nicht das Segelschiff Sparrow, die hat da echt eins getroffen, unglaublich aber wahr.
- Franzoesische Profis mit nicht bezahlter Satphonekarte geholfen.
- Ein Skipper der das mit der Buchung nicht immer ganz verstanden hatte.
- Ein kleiner medizinische Zwischenfall der irgendwie die Lust auf Fisch verdorben hat.
- Maarten, der trotz Fischefuettern immer super durchgehalten und uns mit einer exquisiten Kochperformance verwoehnt hat.
- Die Hoffnung starb nie.
- Eine Crewzusammenfuehrung der besonderen Art, 4Stunden Immigration und wir sind doch nicht da, trotz Stempel im Pass.
- Unterwegs scheiss Wind, bei der Ankunft Regen und ob der Rueckflug klappt weiss nur Schneetief Petra.

Insgesamt eine runde Sache mit einer bunt zusammengewuerfelten Crew die 4 Wochen auf dem wohl kuerzesten, aber noch lange nicht langsamsten Schiff unterwegs waren und sich nicht einmal in die Haare bekommen haben und 3000 Meilen spaeter gemeinsam fast fuer einen Hamburger gestorben sind.
Ein grosser Dank auch an die zuhause geblieben die diesen Trip unterstuetzt und ermoeglicht haben.
Alles Gute fuer die weitere Tour an die Finkenzellers.

Ludwig, Maarten und Dirk   

Logbucheintrag, 20.12.2010: "Auf zu neuen Ufern"

Nach einem Hurrikan auf Teneriffa und die WG-Erfahrung mit 12 Stundenten in einem Guest House auf Barbados (war ne lustige Zeit!) sind Esther & Luis doch glücklich wieder an Bord zu sein.

Die Immigration war wahrlich nicht ganz einfach. Am Eingang des Zollbereichs wollen Esther & Luis mit dem Taxi kommend, zu "Snowflake". Der "Sir" behauptet jedoch, "Snowflake" ist nicht hier. Sie wurde abgelehnt und zum nächsten Hafen 25km nördlich geschickt. Hmm, aber Ludwig behauptet, er ist hier ! Aber niemand glaubt es, weder die "Immigration Officer" noch der Zoll. Auch der "Signal Man" behauptet, er habe noch nie mit dem Käpitän der Snowflake gesprochen. Esthers´ "Taxi Driver" bezweifelt ebenfalls die Ankunft von "Snowflake", da hier nur die ganz "Grossen" anlegen. Erst als Ludwig persönlich erscheint, staunen diverse "Officer", wie dieser Mann hier wohl reingekommen ist. Er ist doch gar nicht da ! Nach insgesamt 3-stündiger Überzeugungsarbeit und Vorlegen diverser Crew-Listen, wird der Crew-Wechsel offiziell. Es gibt sogar einen "Snowflake-Stempel " im Reisepass!

Die neue, alte Snowflake-Crew (fast die "Alte", denn Schoko fehlt!) hat heute die wackeren Atlantik-Mitsegler, Dirk & Maarten, schließlich in der "Carlisle Bay" verabschiedet. Hoffentlich lässt Schneetief "Petra" sie ganz schnell zu Ihren Liebsten zu Hause ankommen. Wir druecken die Daumen !

Die "alte" Snowflake-Crew ist nicht gleich die "alte".
Schoko durfte trotz der vor langer Zeit vorbereiteten und faktisch erfüllten Einreisebstimmungen letztendlich doch nicht in Barbados einreisen. Beim Zwischenstopp in Frankfurt konnten wir sie glücklicherweise in die allerbesten Hände geben.

Liebe Schmodder, lieber Michl, herzlichen Dank, dass Ihr Schoko für so lange Zeit bei Euch aufnehmt!
Für den unermüdlichen Einsatz von Britta und Jürgen, die Einreise für Schoko auf Barbados doch noch möglich zu machen, möchte sich besonders Esther bedanken !

Und bei all dem Trubel, steht plötzlich Weihnachten vor der Tür.
Den vierten Advent haben wir tatsächlich verpennt ! (Ehrlich gesagt, den dritten auch schon :-).

Ein Motor - ist ja nichts Neues - hat unterwegs kapituliert.
Der zweite Motor hat kurz vor der Ankunft auf Barbados grosse "Sauerei" gemacht. 40 Liter Wasser-Diesel-Gemisch schoen im Motorraum verteilt - Dieselleitung geplatzt !
Aber Ludwig hats schon wieder repariert !

Wir wollen ja schliesslich pünktlich am 24.12. das Christkind in Zusammenarbeit mit dem Weihnachtsmann und die Familie Mager auf Martinique treffen.
"4Mal werden wir noch wach, heissa dann ist Weihnachtstach "!

Morgen nochmal Wäsche waschen, letzte Vorbereitungen für die Weiterfahrt erledigen (noch schnell zwischendurch einenRum-Punsch trinken), und oder besser gesagt, um die "Emmigration-Prozedur" über sich ergehen lassen zu koennen - das kann ja jetzt erfahrungsgemäß dauern !

Am 22.12. wollen wir morgens ablegen, um mit einer Nachtfahrt am 23.12. abends in Martinique anzukommen.