Am Samstag gegen 8 Uhr erreichen wir nach ca. 60 Stunden Blauwasserfahrt mit allen Höhen und Tiefen Fornells auf Menorca.
Wir machen an einer Boje in der Bucht, in der Cala Fornells, fest.
Total erschöpft verleben wir den Samstag an Bord.
Ludwig schläft sich erstmal richtig aus, bevor es dann wieder an die Lecks und an den Motor geht.
Erst gegen Abend fahren wir mit dem Dinghi an Land.
Schoko ist ausser sich vor Freude ! 3 Tage und Nächte ohne Landgang, das war hart für sie (für uns natürlich auch ein bisschen ;-). Mittlerweile springt sie sofort ins Dinghi, sobald wir es klarmachen, denn dann heissts ja "Landgang" und Hundefreunde suchen. ;-
"Fang neu an jeden Tag", lehrt uns Luis' Kindergartenlieblingslied, beginnen wir einen richtig gemütlichen Sonntag bei strahlendem Sonnenschein und ca. 24 Grad !
Heute ist Festtag, San Antoni wird gefeiert, auf der "Plaza" gibt es Folkloremusik und -tanz in Trachten.
Beschaulich genießen wir köstliche Tapas und "dos cervezas".
Anschließend wandern wir die Küste entlang zu den für Menorca typischen Wachtürmen.
Luis ist begeistert ! Hier wurde nach den Piraten Ausschau gehalten.
Beim Rückweg studieren wir die Speisekarte des berühmten Restaurants "Es granc", in dem "el Rey", Juan Carlos, das für Fornells berühmte Langustengericht verspeist.
Unsere Bordkasse gibt das leider nicht her. Ist aber nicht so schlimm, denn Ludwig kocht heute an Bord für uns "Ausgehungerten" auf !;-)
Morgen früh gehts weiter in die Cala Addaya. Nicht weit, nur ca. 10 sm, für uns ein Katzensprung.
Dort gibt es angeblich mal wieder einen Spezialisten für Motoren, Durchführung von Laminatarbeiten und alles was das Segelschiff so braucht, zumindest "Snowflake".
Lassen wir uns überraschen, was wir dort also von unseren Problemen lösen können, bevor wir weiter nach Mallorca segeln.
Sonntag, 3. Oktober 2010
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Wow, meinen Glückwunsch zur Ankunft auf den Balearen. Ist doch wesentlich beruhigender Eure "Aktuelle Position" dort zu sehen, anstatt wie bis eben noch, mitten im Blauwasser.
AntwortenLöschenLorenz und ich sind ganz fasziniert von Euren tollen Fotos. Muss gleich mal schauen, ob es wieder neue gibt. Wir hatten heute einen "goldenen Oktobertag" mit Fön, Temperaturen über 20 Grad und 160 km Fernsicht in den Bergen. Ein Traum. Fast so schön wie bei Euch.
Ich drücke Euch die Daumen, dass die Motor- und Materialanalyse nicht nur Geld kostet, sondern endlich auch zur Behebung Eurer Probleme führt. Ganz liebe Grüße von Uschi
Liebe Uschi, lieber Lorenz,
AntwortenLöschenEure unterhaltsamen Kommentare und Eure Teilnahme tun uns so richtig gut !
Weiter so ! .-)
Wir sind auch froh, mal wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, obwohl es mittlerweile für uns "Wasserratten" an Land manchmal schwerfälliger für uns ist. Denn man kann auch "Landkrank" sein, nicht nur seekrank.
Dann sitzt man im Restaurant und das Essen auf dem Tisch fängt zu wackeln an, geschweige, was der Wein auf dem Tisch macht - ohne dass wir schon davon getrunken haben.
Liebe Grüße ! Bis bald !