Am Vormittag noch neue Gasflaschen für den Smutje in Santa Pola besorgen, danach gegen 11 Uhr ablegen. Das Highlight des Tages: Ludwig setzt zum ersten Mal unseren neuen Gennaker ! Uiiiiii !!!! Wie er strahlt !!!! Der Wind kam ausnahmsweise mal von "hinten". ! Ludwig weckt die Crew: Das muss schliesslich bewundert werden !
Unser Zielhafen "Puerto de Tomás Maestre" liegt im "Mar Menor", d.h. wir müssen durch eine Brücke durch, deren Öffnungszeiten in der Nachsaison nicht ganz eindeutig sind. Und wie immer: Wir sind die Einzigen "
Esther funkt und funkt und funkt... so lange, dass wir erstmal 2 Stunden vor der Hafeneinfahrt im engen Fahrwasser kreisen müssen, bis wir die allerletzte Möglichkeit nutzen können, um grünes Licht für die Einfahrt um 20 Uhr zu bekommen. 2 Stunden ?: Wir nutzen die Zeit fürs Abendessen. Punkt 20 Uhr "bricht" die Brücke auseinander, wir geben Gas und steuern aufgeregt im sehr engen Ärmelkanal unter der Brücke hindurch. Super spannend, bei Mondlicht! Schoko bellt, die am Ufer sitzenden Angler auch ! ;-)
Im Hafen eingelaufen, wissen wir immer noch nicht wohin, Esther funkt nochmal, ein "Marinero" hilft uns beim Anlegen.
Schön, dass "Snowflake" am Steg der Luxus-Motor-Yachten anlegen darf, doch haben sie uns da wohl etwas "überschätzt", was den "Luxus" angeht. Trotzdem ist alles sehr nett hier, doch auch ein wenig künstlich, letztendlich auch der Preis, den wir am nächsten Morgen erfahren.
Also, schnell wieder klar Schiff machen ! Endlich den Aufkleber am Heck anbringen: "Liebe Katrin ! An dieser Stelle Danke für die nach Sardinien mitgebrachten Aufkleber !" "Tenemos prisa", um 18 Uhr öffnet sich die Brücke und wir müssen da durch!
Wir machen eine Nachtfahrt, um mal wieder bisschen "Seemeilen zu fressen", um Richtung Südwest voran zu kommen.
Die Nachtfahrt ist ruhig, wir motoren, Ludwig macht "durch". Kaum gibst was zu tun, muss Esther am nächsten Morgen ans Ruder: Vorsegel setzen und Motoren aus !
Bei knapp 7 knts läuft "Snowflake" gut, so dass wir uns entscheiden, einfach mal weiterzusegeln , egal, welcher Zielhafen kommt. Doch nach 3 Stunden ist der Wind vorbei !
Segel runter, Motoren an - sie schnurren übrigens wie 2 glücklicke Kater - ;-))))
Gegen 15:30 Uhr plötzlich frischt der Wind so auf, dass wir das Vorsegel nur gerefft setzen !
Hart am Wind steht uns das Einlaufen im "Puerto de San Jose" bevor. Ein anderer Katamaran hat wohl den gleichen Zielhafen, gibt Gas und überholt uns.
"Puerto de San Jose" ist ein sehr kleiner Hafen, wir bekommen den wirklich allerletzen Liegeplatz. Glück gehabt ! Esther ärgert sich jetzt noch über das unseemännische Verhalten der einfach "dazwischen quatschenden" französischen Funkerin des anderen "Kat"! Bei starkem Wind legen wir unter Anspannung der Crew zum ersten Mal im sehr engen Hafen direkt nach dem grünen Hafenfeuer mit dem Bug zur Pier an: Es klappt ! 3 Stunden danach ist unser Adrenalinspiegel noch etwas erhöht.
Der Liegeplatz ist sehr schön, aber wir wollen den für morgen abend angekündigten Ostwind nutzen, um wieder mit einer Nachtfahrt weiter gen Gibraltar zu kommen.
Morgen stehen noch Wasser, Kräfte bunkern und Reparaturen am Großsegel an, denn bei der Starkwindfahrt hat sich der Schäkel am Unterliek gelöst.
Die Snowflake-Crew ist guter Dinge !
Sonntag, 24. Oktober 2010
Donnerstag, 21. Oktober 2010
Logbucheintrag, Donnerstag, 21.10.2010
Wir schippern gemach von Villajoyosa nach Santa Pola.
Anfangs zieht uns die Genua, dann brummen die Motoren.
Kein Wind.
Also, hier mal ein ganz normaler Bordalltag:
Ludwig poliert Snowflake auf, d.h. konkret, er poliert das Edelstahl. Ich sags Euch, wer seinen "Oldtimer" liebt...:-)
Esther macht Kniebeugen und Workout. Kennt Ihr die 15 Minuten Gymnastik-Sendung zwischen 8 und 9 Uhr im BR3 ?
So ähnlich sieht das aus.
Luis hört Hörspiele und war praktisch nicht an Bord.
Zum Mittagessen trifft sich die Crew am Tisch.
Danach arbeitet Ludwig weiter und Esther nimmt ein verdientes Sonnenbad am Vorschiff.
Immerhin haben wir 25 Grad und die Sonne lacht !
Schoko patrouilliert, regelmässig vom Bug zum Heck und prüft, wie weit das Land weg ist.
Alles Bestens !
Gegen 17 Uhr erreichen wir Santa Pola. Wir checken mit all unseren Papieren ein.
Luis muss nun doch endlich für den Landgang seinen Schlafanzug ausziehen.
Kaffee trinken, die Panaderia suchen, Gambas für das Abendessen kaufen, noch schnell die Duschen in der Marina nutzen und schon ist der Tag wieder um.
Nach dem Essen machen wir uns an die weitere Reiseplanung.
Wifi gibts auch, also noch schon schnell ein bisschen Internet-Shopping, Wetterberichte einholen etc.
Morgen gehts weiter, bis jetzt wissen wir noch nicht wohin, einfach weiter Richtung Süden.
Mit jedem Tag wird es wieder wärmer: Jetzt 22:46 Uhr haben wir 18 Grad.
Anfangs zieht uns die Genua, dann brummen die Motoren.
Kein Wind.
Also, hier mal ein ganz normaler Bordalltag:
Ludwig poliert Snowflake auf, d.h. konkret, er poliert das Edelstahl. Ich sags Euch, wer seinen "Oldtimer" liebt...:-)
Esther macht Kniebeugen und Workout. Kennt Ihr die 15 Minuten Gymnastik-Sendung zwischen 8 und 9 Uhr im BR3 ?
So ähnlich sieht das aus.
Luis hört Hörspiele und war praktisch nicht an Bord.
Zum Mittagessen trifft sich die Crew am Tisch.
Danach arbeitet Ludwig weiter und Esther nimmt ein verdientes Sonnenbad am Vorschiff.
Immerhin haben wir 25 Grad und die Sonne lacht !
Schoko patrouilliert, regelmässig vom Bug zum Heck und prüft, wie weit das Land weg ist.
Alles Bestens !
Gegen 17 Uhr erreichen wir Santa Pola. Wir checken mit all unseren Papieren ein.
Luis muss nun doch endlich für den Landgang seinen Schlafanzug ausziehen.
Kaffee trinken, die Panaderia suchen, Gambas für das Abendessen kaufen, noch schnell die Duschen in der Marina nutzen und schon ist der Tag wieder um.
Nach dem Essen machen wir uns an die weitere Reiseplanung.
Wifi gibts auch, also noch schon schnell ein bisschen Internet-Shopping, Wetterberichte einholen etc.
Morgen gehts weiter, bis jetzt wissen wir noch nicht wohin, einfach weiter Richtung Süden.
Mit jedem Tag wird es wieder wärmer: Jetzt 22:46 Uhr haben wir 18 Grad.
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Logbucheintrag, Mittwoch, 20.10.2010, 00:00 Uhr: Geburtstagsgrüße an Maxi
Lieber "Großer" !
Herzlichste Glückwünsche zu Deinem 20. Geburtstag !
Wir sitzen gerade im "Salon" und stoßen um Punkt 12 auf Dich an !
Damit Du ´s weisst: Wir vermissen Dich - wirklich !
Hoffentlich feierst Du richtig ausgiebig mit Deinen Freunden.
An dieser Stelle : Liebe Grüße an Joy !
Ausserdem freche Grüße von Luis, der - glücklicherweise - schon schläft, aber Deinen Namen erwähnt er oft. Natürlich nur positiv ! ;-) Kennst in ja;-).
Er ist stolz Dein "Nachfolger" als verantwortlicher "Matrose an der Ankerwinsch" geworden zu sein.
Auf Dein Zimmer in Bruckmühl spekuliert er auch immer noch...
Er ist ja nicht wirklich uneigennützig...;-)
Also, lieber Maxi, wir hoffen, es geht Dir so richtig, richtig gut !
Und, wenn Du fleissig vorarbeitest, sehen wir Dich auf den Kanaren ? Das wäre toll !!!
Viele liebe Grüße nach Friedrichshafen !
Deine Snowflake-Crew !
Herzlichste Glückwünsche zu Deinem 20. Geburtstag !
Wir sitzen gerade im "Salon" und stoßen um Punkt 12 auf Dich an !
Damit Du ´s weisst: Wir vermissen Dich - wirklich !
Hoffentlich feierst Du richtig ausgiebig mit Deinen Freunden.
An dieser Stelle : Liebe Grüße an Joy !
Ausserdem freche Grüße von Luis, der - glücklicherweise - schon schläft, aber Deinen Namen erwähnt er oft. Natürlich nur positiv ! ;-) Kennst in ja;-).
Er ist stolz Dein "Nachfolger" als verantwortlicher "Matrose an der Ankerwinsch" geworden zu sein.
Auf Dein Zimmer in Bruckmühl spekuliert er auch immer noch...
Er ist ja nicht wirklich uneigennützig...;-)
Also, lieber Maxi, wir hoffen, es geht Dir so richtig, richtig gut !
Und, wenn Du fleissig vorarbeitest, sehen wir Dich auf den Kanaren ? Das wäre toll !!!
Viele liebe Grüße nach Friedrichshafen !
Deine Snowflake-Crew !
Montag, 18. Oktober 2010
Logbucheintrag, Montag, 18.10.2010
Die Überfahrt von Formentera zum spanischen Festland war super ! Esther rauscht mit 9.3 Knoten auf Kollisionskurs und weckt Ludwig ! Ludwig meint: " So eilig haben wir es nicht" und macht sich gegen 23 Uhr nachts an das zweite Reff im Großsegel, bei 6-7 bft, gefühlt etwas mehr. Ludwig muss sich deswegen doch sichern, die Wellen sind hoch, es pfeift ordentlich und Esther steuert - auch schon schläfrig.
In dieser Nacht ist nicht viel an Schlaf zu denken.
Selbst nachts gehts hier zu "wie am Stachus", mehr als 3 Schiffe auf Kollisionskurs im Radar zu verfolgen bei dem Wind, der Welle und der Schläfrigkeit kostet volle Konzentration.
Eigentlich war "La Calpe" unser geplanter Zielhafen, doch wir waren so schnell, dass wir daran noch in völliger Dunkelheit daran vorbeisegelten.
Bei Morgengrauen erreichen wir Altea. Eine grosse, wunderschöne Bucht mit kleiner Altstadt.
Die Funkanfrage nach einem Liegeplatz ist leider negativ ! Schade !
Alle übernächtig, Schoko bellend - sie bellt mittlerweile immer, wenn sie Land sieht oder das Land ausser Sichtweite gerät - fahren wir weiter auf der Suche nach einer Bleibe. Wir wollen endlich essen und vor allem schlafen !
Die Marina Greenwich hat dann endlich einen Platz für uns - kein Wunder bei dem Preis ! Wir sind immer noch im Jet Set !
Esther und Ludwig schlafen sich abwechselnd aus, während einer Luis & Schoko "bespaßt", die ja die ganze Nacht seelenruhig durchgeschlafen haben.
Aber immerhin: Wir haben den 18. Oktober und baden bei strahlendem Sonnenschein immer noch im Meer !
In dieser Nacht ist nicht viel an Schlaf zu denken.
Selbst nachts gehts hier zu "wie am Stachus", mehr als 3 Schiffe auf Kollisionskurs im Radar zu verfolgen bei dem Wind, der Welle und der Schläfrigkeit kostet volle Konzentration.
Eigentlich war "La Calpe" unser geplanter Zielhafen, doch wir waren so schnell, dass wir daran noch in völliger Dunkelheit daran vorbeisegelten.
Bei Morgengrauen erreichen wir Altea. Eine grosse, wunderschöne Bucht mit kleiner Altstadt.
Die Funkanfrage nach einem Liegeplatz ist leider negativ ! Schade !
Alle übernächtig, Schoko bellend - sie bellt mittlerweile immer, wenn sie Land sieht oder das Land ausser Sichtweite gerät - fahren wir weiter auf der Suche nach einer Bleibe. Wir wollen endlich essen und vor allem schlafen !
Die Marina Greenwich hat dann endlich einen Platz für uns - kein Wunder bei dem Preis ! Wir sind immer noch im Jet Set !
Esther und Ludwig schlafen sich abwechselnd aus, während einer Luis & Schoko "bespaßt", die ja die ganze Nacht seelenruhig durchgeschlafen haben.
Aber immerhin: Wir haben den 18. Oktober und baden bei strahlendem Sonnenschein immer noch im Meer !
Sonntag, 17. Oktober 2010
Logbucheintrag, Samstag, 16.10.2010
Wer wars ?
Ein grosser Fisch oder ein Dieb ?
Wer hat direkt am Steg vor unserem Boot Luis`Angel geklaut ?
Ohne Angel an Bord, das geht ja wohl gar nicht - also wird eine Neue besorgt, Luis spendiert sein Taschengeld dazu.
Die neue Angel ist länger, stabiler und kann also größere Fische fangen.
Wir legen gegen 13 Uhr von Ibiza ab und steuern Formentera an, genauer gesagt, die Insel Esplamador. Einen idyllischen Ankerplatz. Wir tasten uns bei angesagter Wassertiefe von 1,7m in die Bucht ganz vorsichtig vor.
Plötzlich ein Ruck, wir sind wohl trotz Umsicht und Karte ganz leicht auf Sand aufgelaufen !
Ganz schnell den Rückwärtsgang eingelegt und nix wie wieder raus !
Rum ums Eck und in die nächste sichere Bucht !
Ein Traum ! Langer Sandstrand, einsame Segler in einem herrlichen Naturschutzgebiet bei Sonnenuntergang !
Wir ankern !
Schoko will an Land, Beiboot ist bereits klargemacht und so fahren Esther, Luis & Schoko an Land.
Ludwig verweilt an Bord und überprüft, ob der Anker tatsächlich hält.
Heute gibts "chuleta", das bemerkt Schoko auch und schnappt sich in einem unbeaufsichtigten Augenblick die Koteletts von der Küchentheke!
Ludwig flippt aus !
Wer ist wohl ärmer dran ?
Trotzdem geniessen wir den ruhigen, romantischen Ankerplatz - zusammen mit nur einer einzigen Segelyacht weit und breit...
Ein grosser Fisch oder ein Dieb ?
Wer hat direkt am Steg vor unserem Boot Luis`Angel geklaut ?
Ohne Angel an Bord, das geht ja wohl gar nicht - also wird eine Neue besorgt, Luis spendiert sein Taschengeld dazu.
Die neue Angel ist länger, stabiler und kann also größere Fische fangen.
Wir legen gegen 13 Uhr von Ibiza ab und steuern Formentera an, genauer gesagt, die Insel Esplamador. Einen idyllischen Ankerplatz. Wir tasten uns bei angesagter Wassertiefe von 1,7m in die Bucht ganz vorsichtig vor.
Plötzlich ein Ruck, wir sind wohl trotz Umsicht und Karte ganz leicht auf Sand aufgelaufen !
Ganz schnell den Rückwärtsgang eingelegt und nix wie wieder raus !
Rum ums Eck und in die nächste sichere Bucht !
Ein Traum ! Langer Sandstrand, einsame Segler in einem herrlichen Naturschutzgebiet bei Sonnenuntergang !
Wir ankern !
Schoko will an Land, Beiboot ist bereits klargemacht und so fahren Esther, Luis & Schoko an Land.
Ludwig verweilt an Bord und überprüft, ob der Anker tatsächlich hält.
Heute gibts "chuleta", das bemerkt Schoko auch und schnappt sich in einem unbeaufsichtigten Augenblick die Koteletts von der Küchentheke!
Ludwig flippt aus !
Wer ist wohl ärmer dran ?
Trotzdem geniessen wir den ruhigen, romantischen Ankerplatz - zusammen mit nur einer einzigen Segelyacht weit und breit...
Samstag, 16. Oktober 2010
Logbucheintrag, Freitag, 15.10.2010
Unsere Überfahrt von Mallorca nach Iibza starten wir gegen 10:30 Uhr, bei labiler Wetterlage.
Der Wind lässt uns im Stich und wir fahren die ersten 20sm unter Motor - ein kurzer Schauer macht allerdings nur "Snowflake" naß :-)
Auf Höhe von Cabrera treibt der Wind ein launisches Spielchen mit uns: Wir wollen den Wind entscheiden lassen, wohin wir segeln. :-)
Nach einigem Hin- und her sind wir mit dem Wind einig und der Kurs geht Richtung Ibiza !
Ein kurzes, heftiges, sehr nahes Gewitter lehrt uns die Naturgewalten: Wie ist das nochmal mit dem Blitzableiter ? Unser Mast als höchster Punkt bei Blitz und Donner <1 sec ???
Wir werden nochmal richtig nass und fahren in die Nacht: Was ist eine Gewitterwolke und was ist "die Nacht"?
Nachtwacheneinteilung wie gehabt.
Endlich wunderbarer Segelwind, wir rauschen durch die Nacht, mit 5-6 knts, die Gewitterwolken begleiten uns backbords.
Unter voller Besegelung hat die Nachtwache immer ein Auge drauf, gut so, das hält wach.
Gegen 2 Uhr bleibt die Peilung längere Zeit eines noch weit entfernten Frachtschiffs gleichbleibend.
Es wird spannend !
Unter voller Besegelung bei flotter Geschwindigkeit ist der Frachter sehr schnell von Backbordbeleuchtung auf Frontalkurs !
Noch 300 Meter und er macht keine Anstalt uns unsere Vorfahrt zu gewähren.
Hilft nix für die Nachtwache, der andere ist definitiv der Größere. Somit gilt: "Das Manöver des letzten Augenblicks" für "das Manöver des vorletzten" bleibt keine Zeit mehr.
Sowas hält die Nachtwache, Ludwig, wach und Esther schläft bis zum Morgengrauen, selig. ;-)
Gegen 12:30 checken wir in der Marina in Santa Eulalia ein.
Die Preise sind unverschämt, unsere Müdigkeit lässt uns aber keine Alternative finden.
Morgen gehts je nach Wetter weiter nach Ibiza Stadt, Formentera oder Alicante ???
Mal sehen, wohin der Wind uns treibt.
Der Wind lässt uns im Stich und wir fahren die ersten 20sm unter Motor - ein kurzer Schauer macht allerdings nur "Snowflake" naß :-)
Auf Höhe von Cabrera treibt der Wind ein launisches Spielchen mit uns: Wir wollen den Wind entscheiden lassen, wohin wir segeln. :-)
Nach einigem Hin- und her sind wir mit dem Wind einig und der Kurs geht Richtung Ibiza !
Ein kurzes, heftiges, sehr nahes Gewitter lehrt uns die Naturgewalten: Wie ist das nochmal mit dem Blitzableiter ? Unser Mast als höchster Punkt bei Blitz und Donner <1 sec ???
Wir werden nochmal richtig nass und fahren in die Nacht: Was ist eine Gewitterwolke und was ist "die Nacht"?
Nachtwacheneinteilung wie gehabt.
Endlich wunderbarer Segelwind, wir rauschen durch die Nacht, mit 5-6 knts, die Gewitterwolken begleiten uns backbords.
Unter voller Besegelung hat die Nachtwache immer ein Auge drauf, gut so, das hält wach.
Gegen 2 Uhr bleibt die Peilung längere Zeit eines noch weit entfernten Frachtschiffs gleichbleibend.
Es wird spannend !
Unter voller Besegelung bei flotter Geschwindigkeit ist der Frachter sehr schnell von Backbordbeleuchtung auf Frontalkurs !
Noch 300 Meter und er macht keine Anstalt uns unsere Vorfahrt zu gewähren.
Hilft nix für die Nachtwache, der andere ist definitiv der Größere. Somit gilt: "Das Manöver des letzten Augenblicks" für "das Manöver des vorletzten" bleibt keine Zeit mehr.
Sowas hält die Nachtwache, Ludwig, wach und Esther schläft bis zum Morgengrauen, selig. ;-)
Gegen 12:30 checken wir in der Marina in Santa Eulalia ein.
Die Preise sind unverschämt, unsere Müdigkeit lässt uns aber keine Alternative finden.
Morgen gehts je nach Wetter weiter nach Ibiza Stadt, Formentera oder Alicante ???
Mal sehen, wohin der Wind uns treibt.
Dienstag, 12. Oktober 2010
Logbucheintrag, Dienstag, 12.10.2010
Feiertag in Porto Cristo.
Es hat die ganze Nacht geregnet und fast bis Mittag waren noch die Straßenlaternen an, so dunkel hingen die Wolken über der Bucht.
Windstärken bis 10 bft über den Balearen - der Windbericht sagt "very rough, high sea" und Wellen bis 4,5 Meter, das noch bis Mittwoch...
Die Brandung in der Bucht is so stark, dass sowieso kein Auslaufen möglich ist.
So sitzen wir hier eigentlich ganz gemütlich mit vielen anderen Seglern fest - ausschließlich Männercrews, aber die sind auch ganz nett. ;-) (Esther schreibt).
Ludwig trinkt Caipi, ich bleib beim Roten. ;-)
Schoko wird von den Seglern mit Hühnchenfleisch verwöhnt. Und schon wedelt sie wieder mit dem Schwanz, anstatt ihn zwischen den Hinterbeinen einzuklemmen.
Morgen ist dann wieder normaler Alltag und wir organisieren uns wieder einen Mechaniker.
Für die Atlantiküberquerung sind nun 2 Kojen frei geworden, da bedauerlicherweise 2 der 3 Mitsegler abgesrpungen sind. Also: Wer hat Interesse, oder wer kennt jemanden, der sich dieses Erlebnis nicht durch die Lappen gehen lassen will ??? :-)
Ansonsten normaler Bordalltag: Heute gibts frische Gambas und Gnocchis für Luis.
Luis an Max:
"Heute hab ich Wattn' gelernt, Max, kannst Du das Kartenspiel ? Am Liebsten ist mir der "Kritische Max", der heisst bei mir "Max Mager."
Es hat die ganze Nacht geregnet und fast bis Mittag waren noch die Straßenlaternen an, so dunkel hingen die Wolken über der Bucht.
Windstärken bis 10 bft über den Balearen - der Windbericht sagt "very rough, high sea" und Wellen bis 4,5 Meter, das noch bis Mittwoch...
Die Brandung in der Bucht is so stark, dass sowieso kein Auslaufen möglich ist.
So sitzen wir hier eigentlich ganz gemütlich mit vielen anderen Seglern fest - ausschließlich Männercrews, aber die sind auch ganz nett. ;-) (Esther schreibt).
Ludwig trinkt Caipi, ich bleib beim Roten. ;-)
Schoko wird von den Seglern mit Hühnchenfleisch verwöhnt. Und schon wedelt sie wieder mit dem Schwanz, anstatt ihn zwischen den Hinterbeinen einzuklemmen.
Morgen ist dann wieder normaler Alltag und wir organisieren uns wieder einen Mechaniker.
Für die Atlantiküberquerung sind nun 2 Kojen frei geworden, da bedauerlicherweise 2 der 3 Mitsegler abgesrpungen sind. Also: Wer hat Interesse, oder wer kennt jemanden, der sich dieses Erlebnis nicht durch die Lappen gehen lassen will ??? :-)
Ansonsten normaler Bordalltag: Heute gibts frische Gambas und Gnocchis für Luis.
Luis an Max:
"Heute hab ich Wattn' gelernt, Max, kannst Du das Kartenspiel ? Am Liebsten ist mir der "Kritische Max", der heisst bei mir "Max Mager."
Abonnieren
Posts (Atom)